Schon erhebend….

9. Februar 2010

- den letzten Arbeitstag zu haben

- auf die Wetteraussicht daheim zu schauen, und das zu sehen:  

- um dann mal auf die Wetteraussicht zu gehen, die uns dann ab Freitag WIRKLICH betreffen:

Da ist einem doch gleich so:

(…und sollte ich jemals die Bude hier in Ordnung haben, alle Sachen verstaut und alle Koffer gepackt haben, dann stelle ich noch ein wohin wir fahren…und weil ich besonders kotzig bin, gucke ich mal ob ich Webcams finde, wir sind nämlich mal hier und mal da…)

Partypeople

6. Februar 2010

Nach einem ausgesprochen ruhigen Einstieg in den Samstag  (Finn und Amai haben bei Oma und Opa geschlafen) haben wir uns heute gegen Mittag ins Partygetümmel gestürzt.

Heute war Kinderfasching in unserer Stadthalle und natürlich mussten unsere 2 erstmal entsprechend angerüscht werden:

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Amai´s damenhafte Körperhaltung hat übrigens ihren späteren Abgang in der Stadthalle unterstrichen, aber dazu später.

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 So sind also Spiderfinn, Karateprinzessin Maria Amai, die Erste mit Oma Brigitte und Mama Melanie (verkleidet als Oma Brigitte und Mama Melanie) vom Spillie-Papa zur Partyhochburg gefahren worden.

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Getroffen haben wir uns dort mit Marion (verkleidet als Marion) und Klecksi, der Malerin. Irgendwie haben wir uns aber nicht soviel gesehen, wenn wir unten in der Tanzzone waren, hatte Klecksi Hunger und musste eine Waffel verputzen und als sie unten war haben wir uns durch die ganzen Spiele wie Dosenwerfen, Heisser Draht und so gespielt.

Aber wir waren ja nicht nur zum Vergnügen dort – Amai hatte ihren ersten Auftritt mit ihrer Tanztruppe. Süss waren die Mädels und Amai hat auch souverän Ihren kleinen Fauxpas überspielt am Anfang des ersten Tanzes, guckt selber:

Little Stars 

edit: Habs eben erst gesehen – das war gar nicht die Amai, die in die falsche Richtung geguckt hat. Da sieht man mal mein Tanztalent!

Schön anzusehen waren übrigens die überstolzen Eltern ausgerüstet mit Videokamera, Fotoapparat, Portraitmaler die jede Sekunde des Tanzauftrittes ihrer Little Stars aufzeichnen wollten. Ich hatte natürlich nur rein zufällig einen Fotoapparat mit *hüstel*.

Mit fast sechs Jahren waren Oma und ich eigentlich nur noch schmückendes Beiwerk und gut um ab und an einen Euro rauszurücken um Waffeln, Würstchen oder Getränke zu kaufen, natürlich ohne uns. Finn und Amai hatten richtig Spass – schliesslich war der halbe Kindergarten vertreten, als Burgfräulein, Batman oder Hexe.

Wenn nicht abgerockt wurde, hat die Gang total lässig auf der Bühne abgehangen und den anderen Kindern beim Tanzen zugesehen (das sind bestimmt die Kinder, die in zehn Jahren total cool und lässig beim Autoscooter abhängen). Freundin Zoe war natürlich auch vertreten, nur Finn´s Kumpel waren irgendwie plötzlich auf und davon. Dabei hätte das ein prima Bild gegeben mit  Spiderman und seinem Kumpel Batman und/oder Anakin Skywalker (glaub ich).

Das Bild von Amai und Zoe, war übrigens das letzte Bild des Tages und fast das letzte Bild von Amai überhaupt, danach hat sie nämlich einen Abgang hingelegt, der einem 2-jährigen Trotzkind alle Ehre gemacht hätte.

Ich hatte gerade die Jacken geholt, als ich gesehen habe, dass Amai und ihr Bruder sich schon wieder in den Flicken haben. Aufgrund des Lärmpegels (ein startender Düsenjet ist gar nichts dagegen) habe ich die zwei getrennt und per Handzeichen klargemacht, dass wir gehen.

Amai wollte mir sagen was überhaupt passiert ist. Aber es war zu laut und Madam hat sich geweigert zu gehen. Tränen sind senkrecht aus den Augen geschossen, gefolgt von Blitzen und Fuß aufstampfen, sowie Jacke auf den Boden schmeissen.

Ich habs nochmal freundlich versucht, aber irgendwann war es mir zu blöd und ich hab sie geschnappt und rausgezerrt …  kurzes Verschnauben an der Treppe … Aufschnappen mitleidiger Blicke anderer Mütter … erneutes Schnappen des tobenden rosa Tüllklumpen und unter erneuten fassungslosen Blicken von “meine Kleine tut sowas nicht” (auf Euch kommts auch noch zu) hat Amai eine Ansprache erhalten, die aber überhaupt nicht durchgedrungen ist. So sind wir dann wutschnaubend ins Auto eingestiegen, ummantelt von einer sehr ruhigen Oma und eines äußerst artigem Finn.

Später dann, zu Hause, haben wir uns wieder vertragen  und ausgesprochen (sie war einfach sauer auf Finn) aber diesen Abgang werde ich so schnell nicht vergessen und ich kann mir vorstellen, dass einige von den kleineren Kindern viel aus dieser kostenlose Stunde “Trotzen für Anfänger” gelernt haben!

Liebe Grüße Eure Spillie-Mama
(die erstmal kein Fasching mehr feiern möchte)

Wie man sich bettet…

4. Februar 2010

Sie haben tatsächlich auf dem Boden geschlafen die Zwei!
 
(Zumindest bis ich sie wieder in ihr kuscheliges Bett gepackt habt – gegen halb elf schaltet sich hier nämlich die Heizung runter)

Ungemütlich sieht anders aus:
(Das Spielzeug was da so um die 2 drapiert ist, liegt sonst bei Amai im Bett)

 

So dies und das…

3. Februar 2010

Schön ist es, wenn das Telefon klingelt und ich meine Finger gerade mit Amais Haaren verknotet habe um einen Kranz zu flechten und Finn ans Telefon darf:

 ”Hallo hier ist Finn Sp..!<
Jahaaa, Neiheiin…
Sie ruft Dich gleich zurück!
TSCHÖHÖS”

 Blick zu mir:
“Das war Oma Karin – Du sollst zurückrufen!”

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Alles klar! Kranz geflochten, Finger entknotet und eine verwirrte Oma Karin am Rohr, die gar nicht angerufen hat. Das müssen wir nochmal üben! Da lob ich mir die Rufnummernanzeige (die ich natürlich erst aktiviert habe, NACHDEM ich die Oma aus dem Mittagsschlaf gerissen habe) und so konnte ich noch mit einer Mama telefonieren, deren Sohn wir morgen mit zum Karate nehmen.

Zum Karate kommen wir allerdings nur, wenn es nicht noch einen halben Millimeter schneit. Hier hat es soviel  Schnee runtergehauen, wie nichts Gutes. Während andere schon DREIMAL den Weg GEFEGT haben, geben  hier die Schneefräsen den Geist auf, weil der Schnee einfach zu hoch ist. Aber wir haben Winter! Wir sind einfach nur verwöhnt von den letzten Wintern hier und wegen mir kann es so weiter schneien hier oben. Ich sage nur :

                              DREI ARBEITSTAGE für mich!

                                                                      FÜNF Arbeitstage für den Spillie-Papa

Acht Tage für alle !

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Tralalaaaa !!!

Apropos Tralala – hier herrschte heute auch Tralalaaaa! Habe ich nicht neulich noch gemeckert, dass Finn und Amai wie Hund und Katz sind? Heute waren sie wie Ping und Pong und haben mich irre gemacht. Wenn sie sich streiten, kann ich sie wenigstens trennen und zu Strafarbeiten verdonnern…aber wenn sie lauthals lachen und Spass haben und durch die Bude juchzen, kann ich sie ja schlecht in ihr Zimmer schicken.

In ihrem Zimmer sind sie jetzt auch und schlafen auf dem Boden! Ein Herzenswunsch der Beiden übrigens – und keine Erziehungsmaßnahme! Auf den Balkonstuhlauflagen und ca. 20 Wolldecken haben sie sich ein Nest gebaut und wollen dort die Nacht verbringen. Auf alle Fälle war es für mich bequemer dort zwischen den Beiden zu liegen, als ich den Karlsson vom Dach weiterglesen habe. Sonst liegen wir immer in Finns Bett und das ist nicht ausgelegt für drei Leute.

Der Karlsson hat heute auch für einen Brüller gesorgt. Lillebror hat nämlich Geburtstag und dem Karlsson erklärt, dass es am Geburtstag EINE Torte mit ACHT Kerzen gibt.Karlsson findet das aber blöd und meint das ACHT Torten mit EINEM Licht viel besser wären……2 Buchseiten weiter,  kichert der Finn plötzlich in sich rein und auf mein Nachfragen erklärte er mir, dass die Mama von Lillebror das doch gar nicht schaffen kann, ACHT Torten zu backen, schliesslich muss sie ja auch noch arbeiten und die Geschenke einpacken. Finn, der Frauenversteher.

Liebe Grüße…

Liebe Grüße

Eure Spillie-Mama

12 Arbeitstage noch…

31. Januar 2010

Schade eigentlich:

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass aufgrund der neuen Sicherheitsbestimmungen Cockpit-Besuche nicht mehr möglich sind.

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Geschwisterliebe – Geschwisterhiebe

31. Januar 2010

Gibt es etwas Schöneres als Kindergeburtstag?

Kindergeburtstag, der bei einem anderen Geburtstagskind stattfindet und bei dem beide Spillies eingeladen sind.

Drei Stunden Ruhe!

Nun ist das so, dass die Spillies EINZELN ohne Probleme auf die Menschheit losgelassen werden können. Ich hab zumindest noch nichts anderes gehört, aber ZUSAMMEN sind die zwei äußerst explosiv.

So hab ich dann die Partykinder abgeholt und auf die obligatorische Frage „Und?! Alles gut?!“ musste ich hören, dass Finn sich eine Auszeit nehmen musste, weil er seiner Schwester dreimal was an den Kopf geschmissen hat. (Wenigstens bleibt es in der Familie)

Kurze Auszeit – Dann war wohl wieder gut.  Ich hab meine 2 eingesammelt. Beide äußerst gut gelaunt und froher Dinge.

Nun schimpfe ich nicht ein weiteres Mal, wenn die Mama vom Geburtstagskind die Sache geregelt hat. Stunden später bringt das eh nichts mehr – aber daheim hab ich dann mal nachgefragt, ob sich alle gut vertragen haben?!

“Jaha, nur Finn musste einmal ins Wohnzimmer und sich fünf Minuten hinsetzen

„Och, war er müde?!“

„Neihein, er hat mir einen Stift?! an den Kopf geworfen und da hat B. gesagt er soll sich jetzt mal hinsetzen…“

BLICK ZU FINN
VERSCHÄMTES WEGGUCKEN

Es folgte dann eine Ansprache über Benehmen im Allgemeinen, das Behandeln der Schwester und (wo wir gerade so hübsch dabei waren) über diverse unnötige Stänkereien mit seiner Schwester in der letzten Zeit.

Im Kinderzimmer dann irgendwann (ich war mit meiner Rede noch nicht fertig) guckt mich Amai an und sagt: „Ach Mama, so schlimm war es gar nicht und nun gehen wir schlafen“ …nun sitze ich hier, und frage mich, ob dieses Hin und Her bei Geschwistern nicht einfach dazugehört und das es doch eigentlich prima ist, dass sie im Ernstfall (gegen uns Großen) zusammenhalten.

Manchmal hätte ich gerne eine Anleitung….

Kleine Helden und ein Großer ;-)

30. Januar 2010

Hätte mir vor fünf Jahren jemand prophezeit, dass ich mein Wochenende in einer Turnhalle beim Fußball verbringe, den hätte ich für verrückt erklärt. Hätte man mir noch dazu prophezeit, dass ich mitfiebere und so fachmännische Kommentare abgebe wie, “Ui ui ui, das war aber eine Granate” ,denjenigen hätte ich gleich einweisen lassen!

Aber heute – als Frisch-Fußballmama habe ich genau das getan! Wir haben uns ab Mittag den Tag in Rhüden vertrieben – bei einem Fußballturnier der G-Jugend. Sechs Spiele mussten “wir” bestreiten und sie haben gekämpft die Jungs. Jeweils zehn Minuten dauert ein Spiel, sechsmal mussten sie ran und bis auf ein Tor hat unser Torwart das Tor freigehalten. Aus dem Grund hat er auch eine Sonder-Medaille bekommen, als bester Torwart im Turnier!

….und wenn man einen so guten Torwart hat und wahre Kämpferherzen im Spiel sind, dann macht man auch einen super zweiten Platz im Turnier:

Die Mannschaft
(Liebe Fußballeltern, die hier reinlesen:
Wenn ihr etwas dagegen habt, dass das Bild veröffentlicht wird, bitte melden, dann nehme ich es natürlich wieder raus!)

Finn ist auch zum Einsatz gekommen, zuerst hat er sich noch geweigert (warum auch immer) seine lange Trainingshose auszuziehen, aber irgendwann ist auch ihm warm geworden und er hat seine strammen Fußballwaden gezeigt. Besonders stolz war er auf sein Tor, das er geschossen hat – dass das beim Warmmachen war und im Tor unser Torwart stand, ist nicht so wichtig.

Beim Spiel hat sich gut geschlagen, er ist in die richtige Richtung gerannt und auch mal zum Ball hin. Die andere Helden haben mehr den Überblick, aber kommt Zeit- kommt Finn. Ganz bestimmt. Spaß hatten alle und ich konnte auch Erkenntnisse aus dem heutigen Tag ziehen:

- Ich bin eine Fußballmama!

- Fußballmama´s von anderen Vereinen können sonderbar sein!

- Die TUS-Fankurve ist eine der Besten.

- In Turnhallen ist komisches Licht -  fast alle Actionfotos sind unscharf!

- Auch wenn die “natürliche Polsterung” vorhanden ist – nach vier Stunden auf einer Langbank sitzen, tut einem alles weh.

Jedes Kind hat eine Medaille bekommen und Finns hängt an seinem Bett. Wahrscheinlich wird er sie morgen als Kette tragen und übermorgen und überübermorgen. Amai hat sich auch tapfer geschlagen! Ein ganzer Kinderkoffer voller Spielzeug hat ihr den Tag verkürzt und nicht einmal hat sie gejammert, dass sie heim möchte. Nächste Woche hat sie ihren großen Auftritt mit ihrer Tanztruppe beim Kinderfasching – unter anderem machen sie auch eine “Bollonäse” und den Papageientanz! Bericht folgt !

Unser Spillie-Papa hat heute auch eine Medaille verdient – während wir in der Turnhalle waren, hat er  nämlich unseren Flur fertig gemacht! Teppich gekauft und verlegt und nun haben wir endlich wieder warme Füße im Flur und einen Platz für unsere Jacken . HURRRAAAA Gold für den Spillie-Papa!

Zum Abschluss noch ein paar Foto´s – und auch hier gilt, wenn ein Kind drauf ist, das NICHT ins Internet möchte, bitte kurz Bescheid geben:

Es grüßt…

die Spillie-Mama

R U H E !!!

27. Januar 2010

Hallo – heut schreibt mal wieder Euer Finn!

Meistens hat unsere Mama ja in der letzten Zeitt hier das Wort ergriffen, aber heute bin ich mal wieder dran und das aus gutem Grund!

Heute hatte ich einen ziemlich tollen Tag – nicht nur das wir im Kindergarten ein Winterfrühstück draussen im Schnee gemacht, mit heissem Kakao und heissen Würstchen, NEIN! wir haben auch noch einen Geburtstag gefeiert mit Kuchen und Bonbon und allem was dazu gehört.

Dazu kam dann noch die nette Frau, die extra nur für mich einmal in der Woche in den Kindergarten kommt, um mit mir zu spielen und Übungen zu machen – ihr wisst schon, weil ich mich angeblich nicht richtig konzentrieren kann. Die Frau ist wirklich sehr nett und ich freue mich immer wenn ich sie sehe.

Das war aber noch gar nicht das Tolle, warum ich heute mal wieder von unserem Tag erzählen will: Eingeläutet wurde der tolle Tag damit, dass Amai heute zu Emelie gehen durfte. Kurzfristig hatte ich überlegt, mich auch zu verabreden, aber Mama hat gesagt, dass ich heute keinen Besuch haben darf, weil wir ja seit Tagen an unseren Flur rumrenovieren  und es sehr sehr schmutzig ist bei uns (nicht besucherfreundlich eben) und zum Alex oder so wollte ich nicht.

Also sind Mama und ich erstmal nach Hause gefahren und ich habe so ganz allein und in aller Ruhe in meinem Zimmer rumgespielt. Ihr wisst schon, ohne dass ich hin- und herkommandiert wurde von Amai. Irgendwann habe ich gefragt, ob ich einen Kinderfilm schauen darf – und weil Mama noch am rumräumen war, hat sie mir das Schlafzimmer kuschelig  gemacht und ich durfte Power Rangers gucken. Das war wirklich ein supersonder-Glücksfall, weil Mama die Power Rangers hasst wie die Pest und ich die äußerst selten schauen darf.

Irgendwann kam der Papa dann heim und die 2 haben im Flur losgelegt und ich hab mal im Flur mit rumgekruschelt, dann hab ich mal einen Blick auf den Fernseher geworfen, dann bin ich wieder ins Kinderzimmer und dann wieder zurück. Papa und ich haben schwer die Männergespräche geführt und Mama hat mich mit Futter verwöhnt.

Toll – wir drei mal so alleine…

Gegen Abend klingelte das Telefon und mein Glück hat seinen Höhepunkt gefunden: Amai übernachtet bei Emelie! Ganz spontan, mitten in der Woche, einfach so! Klar ist Amai auch ein Glückspilz und irgendwie war ich ein bisschen traurig, weil ich noch nie bei einem Kumpel geschlafen habe, aber Mama meinte, dass das bei Jungs immer alles ein bisschen später ist und wir das auch noch hinkriegen früher oder später.

Das heisst also, ich hatte Mama und Papa ganz für mich alleine und der Höhepunkt des Glücks: Ich darf auch noch bei Mama und Papa im großen Bett schlafen! Wobei ich glaube, dass ich damit eher der Mama einen Gefallen tue, weil sie schon wieder diesen leicht zerknitterten Gesichtsausdruck hatte, wie immer wenn wir oder einer von uns nicht da ist.

Ich werde mein Bestes geben heute Abend und mich richtig dicke machen im großen Bett -dann kommt sie bestimmt über die Sehnsucht hinweg….

Euch allen noch einen superschönen Mittwoch…

Euer Glücksfinn

Finn´s Brautcheck

26. Januar 2010

Bisher waren hier die Verhältnisse immer geklärt:

Amai heiratet Leon und der Finn die Emelie.

Leon weiss zwar nichts von seinem Glück, aber das interessiert eine Amai nicht. Als gute Alternative steht auch noch der Chrissi zur Verfügung – der allerdings auch nichts von seinem Glück weiss. Was so eine emanzipierte Frau angeht – die hat halt zwei schicke Eisen im Feuer.

Finn dagegen hat da eine ganz eigene Brautschauvariante, und so kam es, dass ich heute Mittag, als ich die 2 vom Kindergarten abholen wollte, mit den Worten begrüsst wurde: “G. kann Dich nicht leiden und den Papa auch nicht!”

GUT – man muss uns nicht lieben, aber ich hatte eigentlich ein reines Gewissen und die kleine G. gehört zu den Mädels, die zu der Gattung Zuckernuss gehören, weil sie ein echtes Schnuckelkind ist. Edel, die Erzieherin lachte sich schon eins ins Fäustchen und konnte mir den plötzlichen “Hass” auf unsere Familie erklären:

“Finni (die sagen alle Finni zu Finn) hat alle Mädels auf Trab gehalten. Die wollten ihn nämlich alle heiraten und er hat sich Aufgaben überlegt, um zu testen wer die Richtige ist. Zum Beispiel auf einem Bein hüpfen oder einen Wettlauf über den Kindergartenspielplatz und so weiter. G. hat irgendwo nicht richtig mitgemacht und Minuspunkte kassiert und deswegen ist sie sauer.”

Welches Mädel nun seine Braut ist, weiss ich nicht, der Brauttest war ja noch in vollem Gange als ich gekommen bin – aber schlussendlich konnte ich G. überzeugen, dass die meisten Spillies gar nicht so schlimm sind und sie sich sogar noch mit Amai verabredet hat (und die Mädels hatten richtig Spass) und der Finn ist dann mit der Frau seines Herzens abgezogen:

SEINER MAMA!!*
(Ist halt mein Mausebär)

Mal schauen, wer morgen so zu meiner Schwiegertochter ernannt wird!

Liebe Grüße

Eure Spillie-Mama

*Neulich hatten wir ein Freundebuch daheim, wo gefragt wurde: “Was ist dein größter Schatz? und was musste ich schreiben:”MEINE MAMA”!! (Ich will ja nicht protzen – aber gut, ne?!)

Sonderbares….

25. Januar 2010

..im Büro für seine eigenen Kinder eine behördliche Meldeauskunft zu erteilen. 
Zum Glück nicht für ein Inkassounternehmen oder die Staatsanwaltschaft – diese Anfragen müssen wir leider immer häufiger erteilen – sondern nur für unsere Krankenkasse.

warum müssen sich Kinder – die eigenen nebst Gastkindern – eigentlich immer im kleinsten Raum aufhalten ODER in dem Raum wo ICH mich aufhalte.

   

… es ist sonderbar anzusehen, wenn Finn und Amai friedlich nebeneinander sitzen und ein Spiel spielen. Wir scheinen aus der Entwicklungsschubphase wieder rauszukommen – zwischenzeitlich war es für die 2 kaum möglich sich die gleiche Atemluft zu teilen, aber heute haben wir neben einem äußerst friedlichen Tag mit einem Gastkind, auch noch einen ausgesprochen friedlichen Abend gehabt! Mal gucken wie lange das so geht.

Spiel des Abends heute: “Wer war’s?!” – derzeit unser Lieblingsspiel.
Mal abgesehen davon, dass ich es gut finde, wenn man miteinander GEGEN einen imaginären bösen Zauberer spielt und kombinieren muss wer den Ring gestohlen hat, ist das A und O, dass alle gut zuhören und L E I S E sind. Sonst versteht man nämlich die Anweisungen und Tipps nicht, die  aus der Schatztruhe von den Tieren und der Fee kommen. Ein prima Spiel zum “runterkommen” kurz vorm Schlafengehen.

In diesem Sinne:

Gute Nacht!!