Nachsatz zum Elternabend…

Bezeichnend war übrigens, der Nebensatz der Lehrerin zu Finns Verhalten in der Schule:

„…..und dann läuft ihm mal was aus oder es fällt was um…..“

 

DAS ist mein Sohn!

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Mutterbrust = STOLZ

Was für ein Tag!

Während der Spillie-Papa und ich uns beim Elternsprechtag getummelt haben, hatte der Finn heute seine erste Wing Chun Prüfung.

Die sogenannte Fallprüfung bestehend aus Praxis und Theorie und Finn hat. . . . .

…..TROOOOOOOMMELWIIIIIRBEL………BESTANDEN…und zwar von allen Prüfungsteilnehmern mit der höchsten Punktzahl!

Da der Elternsprechtag natürlich nicht eine ganze Stunde ging, konnten wir noch die letzten Minuten der Wing Chun Stunde anschauen. Die Prüfungen waren da schon gelaufen – aber es war toll zu sehen wie hochkonzentriert er bei der „hab den Namen vergessen“-Übung war. Bei diesen Übungen geht es um die sauber ausgeführte immer gleiche Wiederholung von bestimmten Bewegungen!

Für Finn sind die Erfolgserlebnisse soooo wichtig – macht er sich doch immer selber tierischen Druck, wie sich später zeigen sollte. Der Trainer hat beim Abschluss dann die Prüflinge einzeln nach vorne gerufen und feierlich das Abzeichen überreicht. Im WingChun gibt es nämlich keine Gürtel wie beim Karate sondern eben Abzeichen.

Finn war auch superstolz und das kann er auch sein!

Die erste Frage in der Umkleide galt dann aber gleich dem Elternsprechtag. Wir hatten erklärt, was ein Elternsprechtag ist und er war super angespannt.

Allerdings haben wir ihn auf später vertröstet, weil wir das gerne gemeinsam mit Amai besprechen wollten.

Es gab auch einen kleinen Schreck, als wir beim Betreten des Klassenzimmers begrüsst wurden mit „Aha Familie „Spillie“, na mit euch werden wir ja noch unsern Spass haben! Ich = Spillie-Papa=Lehrerin=…..Der Finn hat nämlich der Giuli ein Lebkuchenherz in die Schule mitgebracht und zum Schulschluss der Lehrerin auch ein „Ich liebe dich“ zugeflötet. DAS geht natürlich nicht – aber ich habe der Lehrerin erklärt, dass Giuli und er seit dem Kindergarten ein Pärchen sind und sie ist einfach BLOND! Da schlagen zwei Männerherzen in seiner Brust! 🙂

Danach ging es dann aber richtig los…..

Daheim dann hat der Spillie-Papa erstmal eine Ansprache an Amai gehalten und dann an Finn. Danach brachen alle Dämme und Finn hat erstmal eine kleine Runde geheult! So angespannt war der kleine Kerl.

Dabei gab es ÜBERHAUPT keinen Grund – die 2 machen sich ganz toll in der Schule. Die Vergleichsarbeiten haben sie prima gemeistert „Hach“ und sie sind ACHTUNG O-Ton Lehrerin “ Eine Bereicherung für die Klasse“! Hach Hach! „Es sind zwei liebenswerte freundliche höfliche Kinder. Hach Hach Hach!

Allerdings, schreiben beide die Zahlen noch manchmal spiegelverkehrt und die Mathelehrerin hatte keinen ultimativen Tipp, ausser üben üben üben. OK, das kriegen wir hin. Eine Zahlenreihe von 1 bis 10 sollen wir auf den Schreibtisch kleben, dadurch können sie die Zahlen gleich richtig abschreiben, das prägt sich dann auch gleich ein.

Amai hat ganz wie ihre Mutter den Hang zum Schludern – dass bedeutet, auch das Schönschreiben werden wir verstärkt zwischendrin üben. Erwische ich mich doch manchmal bei den gleichen doofen Sprüchen wie ich mir von meiner Mutter früher anhören musste. Natürlich waren sie bei meiner Mutter nicht doof – sondern ausgesprochen einprägsam, lehrreich und ich hab sie mir natürlich immer zu Herzen genommen!

Also haben wir zwei ganz normale Kinder mit Stärken und Schwächen und genauso muss es sein!

Also ein wahrlich guter Tag für die Spillies! So gefällt mir der Montag!

Liebe Grüße

Eure

Spillie-Mama

Idylle

Also, ich könnte eine ganze Menge zeigen und berichten – aber aus top geheimen winterweihnachtlichen Gründen darf ich (noch) nicht.

Ich kann nur soviel sagen: Adventsidylle, so schön… fast bis zum Erbrechen und vor lauter Idylle vergessen die erste Kerze anzuzünden!

Mal gucken, ob die Idylle anhält morgen, da haben wir nämlich unseren ersten Elternsprechtag!

Ansonsten:

Euch allen einen schönen ersten Advent!

Weihnachtswunder?

Finn und Amai besitzen eine Trinkflasche von der bekannten Plastikfirma, die so niedliche Produkte mit dem Namen „Helferlein“, „MixMax“ oder „Pasta-Meister“ herstellt.

Jeden Morgen predige ich mein Mantra runter – „Bringt alles wieder mit: Mütze, Schal, Handschuhe, Flasche und Frühstücksbox“.

Wie soll es anders sein, vor ca. 3 Wochen war natürlich genau eben jene teure Flasche: W E G

Leider konnte ich nicht mehr nachvollziehen, wen ich dafür zusammenstauchen zur Verantwortung ziehen kann und so habe ich die Flasche abgeschrieben. In der Schule war sie nicht zu finden und im Klassenraum auch nicht, die Kinderzimmer wurden auf den Kopf gestellt und die Ranzen sowieso. Zum Glück haben wir noch andere schicke Flaschen und so musste keiner von Beiden in der Schule verdursten.

HEUTE stand die Flasche (mit Inhalt) auf einmal in der Küche. Keiner kann mir sagen, wo sie herkam und wer sie dorthin gestellt hat. Aber sie ist wieder da – zum Glück nur mit einem Rest drei Wochen altem Tee befüllt und so werde ich sie nachher abkochen, abwaschen und desinfizieren und hoffen, dass sie nun ganz lange bei uns bleibt. (Allerdings kann es auch passieren, dass ich sie wegschmeisse wenn ich sie bei Tageslicht genauer betrachte).

Nun frag ich mich: War das unser Weihnachtswunder? Ein besonders heller Stern schien nicht über unserem Heim?!!

Lesemaus

Amai hat das Lesen für sich entdeckt.

So wird alles vorgelesen, was sie sich zusammenreimen oder tatsächlich schon lesen kann. „Waschkraft“ wird beim Zähneputzen vom Waschmittel abgelesen und „Braunlage“ morgens aus meiner Zeitung.

Lustig war heute Mittag, als sie der Oma Brigitte am Telefon beweisen wollte, dass sie lesen kann und eine Spieleanleitung „angelesen“ hat. Den Sinn verstanden hat keine von Beiden, aber das ist kein Wunder…..war es doch französisch, dänisch und holländisch. Keine Ahnung, aus welcher Spalte sie gelesen hat – die Sprache spricht keiner von uns.

Vorhin hat sich uns dann dieses Bild geboten:

(Sie wollte dem Papa beweisen, dass sie lesen kann)

Zwei Sätze hat sie tatsächlich gelesen und verstanden. Zum Glück habe ich vorher gesehen welches Buch sie zuerst beim Wickel hatte, nämlich Leichenblässe von Simon Beckett. 🙂

Ich könnte mir vorstellen, dass das nicht unbedingt die Einsteigerlektüre für Leseanfänger ist. Also werde ich wohl mal meine Bücher umräumen. 🙂

 

Mal gucken – vielleicht schreibt sie ja demnächst die Zahlen auch noch richtig rum…. 🙂

Projekttage

Endlich!

Freitag!!

Nachdem Finn und Amai ihre dritte Reise in den Urwald (Finn) und nach Indien (Amai) beendet haben, hatten wir eigentlich nur schnell Zeit Mittag zu essen und mussten dann schon wieder in die Schule.

Schliesslich sollte heute der große Auftritt sein. Treffen war in der Turnhalle und nach dem ganzen offiziellen Reden halten, ging es mit einem Sketch von älteren Schülern los. Der war wirklich lustig und die Kinder hatten auch ein paar ehrliche Lacher auf ihrer Seite.

Dann hatten die Kinder aus der 1 c ihren Tanzauftritt „Kinder der Welt“. Oma Karin und ich haben uns an strategisch günstigen Plätzen aufgebaut und so können wir mal wieder einen Film präsentieren und Bilder:

Film Tanzen

Danach sind wir durch die Schule marschiert  – quasi durch aller Herren Länder und haben uns angeschaut, was die Kinder in ihren Projekten alles erarbeitet haben. So war es von Bali nach Schweden nur ein kurzer Weg – unterbrochen von Japan und China und ein Treppenhaus weiter konnte man die Trommeln aus der Wüste hören.

Man konnte sich mit Kaffee und Kuchen aber auch mit Köstlichkeiten aus den vorgestellten Ländern stärken und dazu noch selbstgeschriebene Kochbücher kaufen.

Allerdings mussten wir die „Weltreise“ in einer guten dreiviertel Stunde absolvieren – hatte doch die Donnerstagstruppe „Von Kontinent zu Kontinent“ um kurz vor vier ihre Trampolinvorführung:

Film 1

http://www.myvideo.de/movie/8348290
Projekttage Sprung – MyVideo

Film 2

Klasse waren sie, alle durch die Bank!

Wir haben ein paar tolle Stunden in der Schule verbracht und was die Lehrer und Betreuungskräfte da mit den Kindern aufgebaut haben, lässt mich doch auf die nächsten vier Jahre Schule freuen! Finn und Amai übrigens auch!

Amai haben wir dann noch zu Giuli zum Übernachten gebracht und Finn und ich haben es uns im großen Bett gemütlich gemacht! Spillie-Papa musste etwas runterkühlen (Menschenansammlung auf engem Raum machen ihn einfach fertig 🙂 ) und so konnte er in Ruhe Fußball schauen.

Friede Freude Eierkuchen!

Heute dann Finn und Spillie-Papa mit dem Fußballverein in Wolfsburg im Stadion (könnte mir wohl einer zwei oder drei Fotos zuspielen?) und Oma Brigitte, Amai und meine Wenigkeit auf dem Weg nach Göttingen um den Opa Ale zu besuchen, der uns in der letzten Woche einen ziemlichen Schreck verpasst hat.

Wieso, Weshalb, Warum

Tag 2 der Reise um die Welt ist geschafft und wenn morgen Nachmittag dann die große Präsentation ist, werden sicherlich ganz viele Oma´s, Opa´s, Mama´s und Papa´s gespannt zur Bühne schauen und gucken was die ganzen Kinder der Grundschule während der Projekttage so gelernt haben

Gestern war Finn in Amerika bei den Indianer und hat gelernt einen indianischen Medizinbeutel zu nähen und natürlich auch, das WIESO, WESHALB, WARUM. Zum Glück konnte ich ihn davon abbringen, meine AloeVera Pflanze zu beschneiden – „schliesslich heilt die doch auch Wunden“- sondern hab ihn überzeugt unseren selbstgeernteten Pfefferminztee in den Beutel zu kippen. Das ist schliesslich auch eine Heilpflanze…..

Amai begrüsste mich mit den Worten: „Ich hab Bauchweh und Frau G. hat Schuld!“ Amai war nämlich im Urwald und hat sich mit dem Weg der Kakaobohne zur Schokolade beschäftigt und da ist wohl das eine oder andere Stück in den Bauch gewandert. Aber von dem Bauchweh mal abgesehen – hatte sie wirklich viel Spass UND ein Rezept für selbstgemachte Schokocrossies in peto.

Nach dem Projekttag hatten wir noch einen Termin bei unserer Kinderärztin, weil Finn wieder hustet und ich nicht sicher war ob er seinen Inhalierer nehmen soll oder nicht. Oh Wunder, sind die Bronchien frei – sondern „nur“ der Rest dicht. Sprich ein Infekt, bei der Schweinekälte kein Wunder – aber ich will nicht meckern, bei uns ist seit Wochen das allerbeste Herbstwetter mit blauem Himmel und Sonne!

Da wir nun gleich bei der Ärztin waren, hat sie sich gleich mal Finn´s Fuß angeschaut – der tut ihm seit Wochen immer mal weh. Mal mehr – mal weniger und so sind wir in den Genuss von einem Röntgenbild gekommen. Morgen wissen wir mehr und ich hoffe es ist nicht eine Entzündung – wie vermutet, sondern einfach nur ein Wachstumsschub.

Als die Ärztin, MIR erläutert hat, das sie MIR gleich mal den Überweisungsschein gibt und wir ja gleich runter können (Röntgenabteilung ist im Haus) oder auch morgen – hat Frl. Amai kurzfristig die Führung übernommen und mit den Worten „Ne da gehen wir gleich mal runter, welchen Schein müssen wir da nochmal abgeben?!“ versucht das Zepter an sich zu reissen!! Aber ich habe ihr dann glaubhaft versichert – das ich die Lage schon im Griff habe und weiss was ich zu tun habe.

Amai und ich sind sowieso gerade ein wenig auf Kriegsfuß – da sie gerade versucht auszuloten, wie weit sie so bei mir gehen kann. Ich kann versprechen: Bald weiss sie es!

Gestern gab es schon mal ein ernstes Mutter/Tochter Gespräch und heute ist sie sozusagen auf Bewährung!

Weiber!

Heute Morgen hatten beide dann „Springen von Kontinent zu Kontinent“ – eine Choreographie mit dem Minitrampolin. Beide hatten richtig Spass und haben sich wohl auch ganz geschickt angestellt. Ich hatte morgen die Parole „Mütze auf, Schal um und Jacke zu“ ausgegeben und ich muss sagen genauso sind beide aus der Turnhalle gekommen. Allerdings hatte Amai ihre kurze Sporthose anbehalten *aaargh*. Die hat aber im Moment die fliegende Hitze und kommt bei Null-Graden auch gerne im T-Shirt heim.

Morgen ist dann der große Tag. Neben dem Vorstellen der Projekten wird gleichzeitig auch die Schule „eingeweiht“ die in zwei Jahren jetzt umgebaut und modernisiert wurde. Die Kamera ist bereit und das Handy geladen um alles in Bild festzuhalten.

Bezeichnend für den großen Tag morgen ist auch der Dialog den ich eben mit Finn geführt habe:

Er kommt von draussen rein, mit den Worten: „Amai wartet auf dem Parkplatz auf Giuli!“

Ich:“ Und du?!“

Finn: “ Ich? Ich warte auf Freitag!“

In diesem Sinne, ich werde berichten!

Morgen Vormittag ist die Amai in Indien zu finden und Finn im Urwald, Papa in Goslar und ich im Büro! 🙂

Die Mutter, die aus der Küche kam

Mit dem Aufteilen der Kinderzimmer musste ich ja „mein“ Esszimmer hergeben.

Der Raum, in dem ich MEINE Musik hören und mitsingen  konnte, wo ich rumkruddeln konnte wie ich wollte und auch mal den Kram liegen lassen und am nächsten Tag weiter machen konnte, der Raum wo ich manchmal nur gesessen habe und die Ruhe genossen habe und der Raum wo wir ein Spiel spielen konnten ohne das nebenbei der Fernseher läuft und 2/3 der Spieler höchst abgelenkt sind.

1/4 der Spillies spielt nämlich nicht gerne und so sind immer nur 3/4 der Spillies damit beschäftigt zu zocken…..wahrscheinlich hat das eine Viertel nur Angst in Grund und Boden gespielt zu werden.

Nun muss ich sagen, ist es nicht schlimm das ich „mein Zimmer“ aufgeben musste, seitdem Finn und Amai in der Schule sind, komme ich nämlich nicht aus der Küche raus. Ich koche wirklich gerne, aber mittlerweile komme ich mir vor wie in einer 24 Stunden Kantine. Finn hat neulich eh gesagt: „Ich hab mein Zimmer und Amai ihr´s, Papa hat das Wohnzimmer und du die Küche“! TOLL

Beispiel?

Während Amai eine gute halbe Stunde braucht bis sie ihren Astralkörper aus dem Bett schwingt, springt Finn mit meinem freundlichen gesäuselte „Aufsteeeeeheneeen, der Tag beginnt“ aus dem Bett und fragt, ober er frühstücken kann. Mittlerweile hab ich mir angewöhnt eine Stunde vor den Beiden aufzustehen, damit ich die nötige Koffeinmenge intus habe, um mir nicht die Pulsadern beim Umgang mit Messern und ähnlichen aufzuschneiden…

Während Finn also in seine Klamotten springt und mir schon Lieder vorsingt, Kram erzählt oder mich bis zur Bewusstlosigkeit mit Fragen löchert (Heute: Was ist ein Kontinent? Ist das eine Insel? Warum sind die Autos weiss? Sind bei BumbleBee (Transformer) eigentlich die Stimmbänder zerschnitten……) kippe ich liebevoll Cornflakes in eine Schüssel (und daneben und auf den Boden) und bete, dass er gleich anfängt zu essen, das ich in Ruhe Zeitung lesen kann. Amai sitzt in dieser Zeit vor dem Bett und hadert mit sich und dem Schicksal und der Heizung und überhaupt.

Während ich also meinen letzten Tropfen Kaffee aus der Tasse schlecke, hat der Finn eine Riesen Schüssel Müsli/Cornflakes was auch immer niedergemampft und hat nun die Kraft ins Bad zu gehen um sich fertig zu machen.

Amai schlurft um die Ecke, brummt mich kurz an, und macht sich ebenfalls über ihre Schüssel her. WORTLOS! Mein Kind, mein Glück!

Finn lärmt im Bad rum und erzählt uns irgendwas – wo wir beide nicht zuhören.

Während ich dann also Amai nötige einen Schlag schneller zu essen – spielt der Finn in seinem Zimmer rum und ich bin wo? Klar, in der Küche. Frühstückskram wegräumen.

Dank der besten Kollegin überhaupt, konnte ich mit Schulbeginn meine Arbeitszeit so legen, das ich Finn und Amai mit einem warmen Mahl nach Schulschluss begrüssen kann. Vorausgesetzt, ich hab vorgekocht. Heute also; Dienstschluss 12.00 Uhr , Auftritt Spillie-Mama bei REWE: 12:10 Uhr, Auftritt Spillie-Mama Küche 12:30 Uhr, fliegende Zwiebel, fliegende Tomaten, fliegende Kokoscreme….und schwupps köcheln ca. 3 lt. Tomatensuppe, Paralell kochen noch die Zutaten für Nudelsuppe  und im Toaster brutzeln Toast, 13:00 Uhr….die hungrigen Bestien fallen über meine Suppe mit Schmetterlingstoast her…….und drei l. schwinden auf eine ausgesprochen übersichtliche Menge, die DEFINITIV NICHT für uns alle morgen reichen.

Mittagessen beendet

Finn und Amai machen Hausaufgaben und gerade habe ich den letzten Wischer beendet und die Küche glänzt – da verlangt es den Herrn Spillie nach einem geschnittenen Apfel oder Banane…..keine Stunde später macht er sich über Kekse her ….. eine Nektarine kann auch noch hinterhergeschoben werden und so ein kindskopfgroßer Apfel ist in Sekundenschnelle vernichtet..

In der nächsten Stunde hat Finn WingTsun und ich finishe Rinderbrühe zur Nudelsuppe und erledige mit Amai noch einen Einkauf – getoppt mit einer riesen MArzipanschnecke für mich und ein Cup Cake für Amai.

Nach einer Stunde Kampfsport schleppt sich ein völlig ausgezehrter Finn die Stufen hoch und japst nach Nahrung. Ich also wieder zurück in die Küche…..meine riesen Marzipanschnecke ist für ihn nur ein Plätzchen… „Kann ich das Plätzchen essen“ aber schlussendlich macht er nochmal eine riesen Ladung Tomatensuppe nieder….

Ich also wieder ab in die Küche….Schulbrote machen (zum Glück reichen da die normalen Brotdosen aus – in ein paar Jahren muss ich wahrscheinlich ein halbes Schwein in den Ranzen stopfen) – meine Marzipanschnecke verteidigen und aus purer Angst, das er nochmehr essen will, schicke ich den Herrn Fressbären ins Bett ……

Rückblickend hört sich das nicht viel an – aber er vernichtet 1 1/2 Pizzen, um eine halbe Stunde später schon wieder rumzurüsseln, ob es nicht noch ein kleines Appetithäppchen gibt.

Ja..das war mal wieder ein Spillie-Bericht…wenn mich jemand sucht…ich bin in der Küche……:-)

Ansonsten gibt es nicht viel Neues zu berichten. Schule läuft gut – keine Prügeleien und Streitereien TOI TOI TOI, ab Mittwoch starten die Projekttage..von den berichte ich bestimmt auch, aber dafür muss ich erstmal wissen was so abgeht da.

DAS ist ein Nachteil der Schule -war ich im Kindergarten IMMER informiert was kommt, muss ich mich jetzt gedulden und quasi alles im Nachhinein erfahren.

Achja, der erste Elternsprechtag steht auch an nächste Woche – ich werde berichten!

Gute Nacht an euch alle!

die Spillie-Mama

Lang ist es her…

Ich schwelge gerade mal wieder in der Vergangenheit:

Schön wars:

Wie ist das denn nun?

12.30 Uhr

Schulschluss

Spillie-Mobil

Die kleinen Spillies berichten (gleichzeitig) von ihrem Schultag.

Vorrangig wird immer erst von den Pausen berichtet, wer mit wem gespielt hat oder auch nicht. Wie der Freundschaftstest funktioniert – der gültig ist, wenn die Freundschaft bestätigt wird – aber nur zum Spass ist, wenn er negativ ausfällt. Wer doof ist und mit wem man nie wieder ein Wort sprechen wird, warum die Hose mit einer massiven Dreckkruste konserviert ist und das die (schweineteure) Jacke bestimmt morgen auch noch in der Schule hängt.

Leider fallen auch immer Namen, im Zusammenhang mit Prügeleien. In jedem Jahrgang scheint es ein Kind zu geben, das andere Kinder terrorisiert und unterdrückt und genau diese Kinder rotten sich immer zusammen und suchen sich ein Pausenopfer aus.

So wurde ein älterer Junge (3. oder 4te Klasse) von einem anderen Jungen vermöbelt, und als sein Freund ihm zu Hilfe gekommen ist, wurde dieser ebenfalls niederstreckt. Als dieser Freund da auf dem Boden lag, kam ein weiteres Kind „XYZ“ und hat nochmal zugetreten.

Dieser Junge XYZ war also Thema im Auto….(um den Bogen wieder zu einem schönen Thema zu finden)…und Finn sinnierte auf dem Beifahrersitz neben mir, darüber ob er eigentlich immer nur böse ist und ob er wohl zu Weihnachten Geschenke oder eine Rute bekommt.

Immer an den roten Zipfelmann glaubend, habe ich gesagt, dass er wahrscheinlich nur eine Rute (oder zehn oder zwanzig) bekommt…worauf Finn, aber zu berichten wusste: „Aber er hat mir erzählt, er bekommt immer ganz tolle Geschenke“.

.

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Manchmal ist es besser zu schweigen und abzuwarten was passiert.

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Finn:“Es gibt ja auch keinen Weihnachtsmann!“

Ich: *schluck*

Finn: „Einen Nikolaus gibt es auch nicht“

Ich: *schwitz*

Finn: „Das seid nämlich alles immer IHR! Außerdem hab ich den Maik an der Stimme erkannt“

Ich: PANIK *überleg* Sag ich es …Sag ich es nicht?

PLÖTZLICH – die Rettung….die Stimme von der Rückbank:

 F I N N
(in einem Tonfall, der tatsächlich an seinem Geisteszustand zweifeln lässt)

Amai: „Finn, und wer isst immer die Kekse und das Heu, was wir hinstellen?!“

BAMM – Ruhe

Finn *leicht in seinen Grundfesten erschüttert*: „Bestimmt auch Mama und Papa.“

Aber irgendwie waren wir dann durch mit dem Thema. Ich habe es auch erstmal darauf beruhen lassen.

 

Heute Abend dann, nachdem wir uns alle wieder daheim versammelt haben, so nach Fußballtraining und Tanztraining und dienstlichen Nachmittagsterminen, sollte der Finn seinen Papa fragen, wie das so ist mit dem Weihnachtsmann.

Aber……Finn hat es lieber nicht ausgesprochen…..es könnte ja sein, das er sich irrt und dann könnten solche Äußerungen ja nach Hinten losgehen!

Gut das wir die Amai haben – die glaubt mit Herz und Seele an das Gute, an Engel und Feen und an den Weihnachtsmann!

Es lebe die Frühprägung!

Nach dem sozialen Bericht erfahre ich dann übrigens auch so nebensächliche Dinge wie, wir haben das L gelernt und wir sind durch die Straße gelaufen und haben gelernt, was die Verkehrsschilder bedeuten, wir haben das 1.Mal in der Fibel gelesen und so weiter und so fort….

Ja, so ist das nämlich!

Wobei…MIR hat ja auch noch keiner bewiesen, das es den Weihnachtsmann NICHT gibt!