Mal wieder in der Zeitung

Unser Kindergarten bekommt eine neue Lernwerkstatt – und die Zeitung war da!

 

Könnt ihr uns erkennen?

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Frühling

Im Kindergarten gibt es ein neues Thema: F R Ü H L I N G

Finn ist natürlich wieder in seinem Element und sieht/sucht überall Dinge, die zum Thema Frühling passen. So haben wir schon CD´s angeschleppt und klitzekleinen Löwenzahnblätter (wobei das wohl eine Hausaufgabe* war) und ein Buch. Eigentlich dürfen die Kinder nicht soviel Spielzeug etc. mitbringen ausser es passt zum Thema. Absolut verboten sind aus gegebenem Anlass die ganzen Aktionfiguren, wie Spiderman oder Star Treck. Höchst ärgerlich für den größten Teil der Jungs (einschliesslich meinem Jungen) – da das im Moment total IN ist.

Kurz und knapp: Alles WILDE Spielzeug ist verboten.

Gestern Morgen, hat Finn eins seiner Spielzeugautos angeschleppt.

„Ist das ein WILDES Spielzeug?“

„Nein, eigentlich nicht“

“ Dann kann ich das ja mit in den Kindergarten nehmen?!“

“ Sooooo – dann verrate mir doch mal, was das mit dem Thema Frühling zu tun hat?“

.

.

.

Kommt einer drauf?! Ich verrate nur, dass er das Auto mitnehmen durfte!!
Auflösung MORGEN

Er steht vorm Tor , vorm Tor ….

….und ich frier dahinter.

Die Fußball-Draussen-Saison hat begonnen und pünktlich mit Trainingsbeginn am Donnerstag sind nach einem schönem warmen Tag, die Temperaturen in den Keller gesackt und fieser feiner Nieselregen ist auf uns niedereprasselt. Es lebe die Badewanne und die Waschmaschine – schliesslich musste der Trainingsanzug am Samstag wieder sauber sein zum ersten Punktspiel in Othfresen.

Während Madame noch gemütlich im Bett gelegen und vor sich hin geschnarcht hat, sind Finn und ich los zum Treffpunkt, eine gute halbe Stunde Fahrt und schon standen wir wieder draussen.

Was soll ich sagen: Drei Spiele  = zwei verloren, eins gewonnen.

Die Jungs sind gewetzt wie die Großen und auch Finn hatte BALLBERÜHUNG! Ich meine, er hat den Ball sogar in die richtige Richtung weggekickt – aber der „Tiger“ ist bei ihm noch nicht ausgebrochen.  Er wetzt zwar auch hinter dem Ball her, aber  er weiss immer noch nicht so richtig was er machen soll.

Nun haben wir auch noch das Problem, dass wir Trainingskollision mit Karate haben. Donnerstag ist von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr Fußball und paralell von 16.45 Uhr bis 17.45 Uhr Karatetraining. Ich finde beides wichtig – Karate ist toll für Konzentration und Kraft und Fußball ist neben der Kondition und der Bewegung an der frischen Luft auch wichtig für die ganzen sozialen Aspekte, Teamplay und so.

Finn tendiert heute zum Karate – zum Einen macht ihm das Spass, zum Anderen hat ihm ein anderer Spieler gesagt, er steht immer nur rum und spielt nicht richtig Fußball (Oh Du wehes Mutterherz). Das ist ja nicht ganz unrichtig, aber wer hört das schon gerne?! Kinder sind hart und ehrlich und Finn ist noch ein Anfänger.

Mal schauen, was die Woche bringt, schliesslich soll Kumpel Alex auch zum Training kommen und dann sieht das alles schon anders aus. Vielleicht trainieren wir auch wechselweise bis zu den Ferien – schliesslich wird Karate nach  den Sommerferien umgelegt, weil der Trainer anfängt zu studieren. Hauptsache er legt es nicht auf Freitag – dann habe ich die Tanzkurskollision mit Amai bzw. Wintertrainingkollision mit Fußball.

Das ist alles nicht so einfach, aber wahrscheinlich wird sich eh alles finden.

Gefunden haben Finn und Amai ne Menge dicke Ostereier und der Osterhase scheint da ein kleines Demenzproblem zu haben, schliesslich hat er bei Patenonkel Marek und Katja in Ruhpolding auch etwas für die zwei verloren. Zum Glück haben die vier (mit Tami und Janne) uns besucht und die Sachen gleich mitgebracht. Auch wenn wir ein kleines Zeitmissverständnis hatten und die 4 erst am Mittwoch erwartet haben, haben wir einen schönen Tag bei Tiefkühlkuchen und bestellter Pizza verbracht.

Marek arbeitet als Trainer beim BSV und so sind Finn nebst Schwester erstmal in den Genuss gekommen eine kleine Inlinertrainingseinheit mit einem richtigen Trainer zu bekommen. Abends haben wir uns dann noch ein Match mit der WII geliefert und Janne hatte 1A Körperhaltungsnoten.

Was hat die Woche noch gebracht? Elternsprechtag im Kindergarten zum Beispiel. Beide machen sich prima, nutzen die Angebote des Kindergartens,keine Kontaktscheu, viele Kumpel. Genauso wie es sein soll. NUR diese elende Rechts/Linksproblematik – nun switchen beide wieder auf die andere Hand um. Amai nimmt sich die Rechtshänderschere und schneidet mit links. Finn genauso. Wir sollen nochmal dem Kinderarzt von den Beobachtungen berichten. Wobei ich sagen muss, daheim ist mir das noch nicht aufgefallen, Amai LINKS Finn RECHTS. Wobei er viel Wert darauflegt ein „Beidhändler“ zu sein. Wir haben aber noch ein gutes Jahr Zeit – schliesslich werden die Spillies erst 2011 eingeschult.

Mittwoch habe ich einen solchen Anruf bei der Arbeit erhalten, den man nicht unbedingt gut leiden kann. „Finn hat Schmerzen im Fuß und kann nicht richtig laufen“ Die hatte er  morgens schon und freiwillig darauf verzichtet, seinen neuen Roller mitzunehmen. Allerdings wollten ich erstmal abwarten, ob es schlimmer wird und außerdem hatte er ein Date mit der Frühförderung. Ich also los um den Finn zu holen – und er war tatsächlich an Todes Enden und konnte kaum richtig laufen.

Als er mich dann entdeckt hat, ist er schonmal schnellen Schrittes auf mich zugekommen. Auf meine Nachfrage was mit dem Fuß los ist, ist er dann kurzfristig wieder ins Hinken verfallen und so hat er sich mit schmerzverzerrtem Gesicht zur Garderobe geschleppt. Angezogen, Tasche geschnappt, ab ins Auto. Wobei schon hinter dem Kindergartenzaun wurde der Fuß zusehends besser und ich hab den kurzfristig angedachten Besuch auf der Chirugieambulance gestrichen. Ab in die Apotheke, Sportcreme und Tapeverband gekauft, und schon war alles wieder gut. Der Fuß war tatsächlich auf dem Spann dick und blau und die Creme hat wahre Wunder bewirkt. Wahrscheinlich war er einfach zuviel in den Inlinern unterwegs.

So, da war unsere Woche

Euch allen einen schönen Wochenstart:

Glaubensfrage….

Heute waren wir passend zu unserem Thema „Wir wohnen in Clausthal-Zellerfeld“ vom Kindergarten aus in unserer schönen Kirche!

Übrigens, die größte Holzkirche Euopas, nachzulesen auch hier und wo wir gerade am protzen sind, da sind wir drin getauft worden und Mama und Papa durften da auch drin heiraten!

Wie gesagt, und heute durften wir uns alles ganz genau anschauen – mit der Kirchnerin. Oma sagt zwar, das heisst Pastorin, aber wenn die in der Kirche arbeitet dann ist das doch eine Kirchnerin, oder?

Wir haben alles gesehen: Die Engel; die Orgel, auf der wir sogar spielen durften; das Becken, wo man sich die Haare nass machen muss und natürlich auch die große Jesusfigur. Finn fand total klasse, dass die „Kirchnerin“ immer gesagt hat „in Gottes Diensten“ und so hat er als die Oma ihm im Auto ein Taschentuch angereicht hat, auch gleich gesagt: „In Gottes Diensten“. DA hättet ihr mal Oma´s Gesicht sehen sollen.

Natürlich hatten wir dann auch eine Menge Fragen.

– Warum zum Beispiel hat der liebe Gott dem Jesus nicht geholfen.

– Warum hat die Polizei nicht dem Jesus geholfen?

– Wieso und Warum haben die ihn überhaupt ans Kreuz genagelt und am allermeisten hat uns die Frage beschäftigt:

“ Warum haben die keine Schrauben genommen – die halten doch besser?!“

Fragen über Fragen – und bei manchen davon haben die Großen ziemlich komisch geguckt! Aber die meisten haben sie uns beantwortet.

Heute waren dann unsere Ferien auch vorbei und wir haben unser Training wieder begonnen. Amai hat um 16.30 Uhr TANZEN bis 17.15 Uhr und Finn hat Fußballtraining von 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr. – gut zu wissen, das Mama (oder Papa) sich auf einen Freitagnachmittag nicht langweilen, oder?

Die Traininghallen sind natürlich jeweils am anderen Ende der Stadt (mehr oder weniger) – aber zum Glück ist unsere Stadt ja nicht so groß!

Euch allen ein schönes Wochenende!

Eure Spillie-Zwillies

Mütter…

 Auf meine Mama ist auch überhaupt kein Verlass, sie weiß einfach nicht die Prioritäten zu setzen und wenn man sie dann freundlich daraufhin weißt, motzt sie auch noch rum.

Los ging das heute Morgen schon mit dem Aufstehen.

Wisst ihr eigentlich wie WICHTIG Schlaf für Kinder ist?

Das kann man überall nachlesen – aber das juckt unsere Mama ÜBERHAUPT nicht.

Da täuscht auch das blöde Gesinge nicht drüber hinweg „Guten Morgen, Guten Morgen, Guten Sonnenschein…“..pöh, zum Einen scheint die Sonne nicht und zum Anderen war es noch dunkel als sie reingekommen ist um uns zu wecken.

Nach zehn Minuten hat sie dann nicht mehr gesungen sondern uns mit erhobener Stimme aus den Betten komplimentiert.

Nach weiteren extrem warmen kuscheligen Minuten im Bett ist sie dann reingekommen und hat die Rede zur Lage der Nation den Vortrag gehalten, dass wir uns beeilen müssen, weil sie pünktlich bei der Arbeit sein muss und hat schon mal den Finn aus dem Bett gehoben und ins Badezimmer getragen, vorm Waschbecken abgestellt und mich aus dem Bett gehoben.

Als wir dann ins Bad gekommen sind, lag der Finn schnarchend vorm Klo auf dem Badvorleger. Hui – da hat es schon das erste Mal geraucht.

Mama war schon komplett angezogen und war not amused als Finn dann seine Zahnpastaverschmierten Hände an ihrer Hose abgewischt hat.

Ja HALLO – wer motzt immer rum, dass wir zuviel Wäsche machen? Nun wollten wir der Mama zwei schmutzige Waschlappen/Handtücher ersparen – auch wieder nicht richtig.

Während Mama sich also „umrödeln“ musste, hatten wir den Auftrag unsere Schlafanzüge aus- und unsere Klamotten anzuziehen.

Komischerweise war Mama ganz schnell wieder im Wohnzimmer, da waren wir gerade dabei Kekse zu essen und uns um einen Weihnachtsaufkleber zu zanken.

Habt ihr schon mal gesehen, wie Blutadern in Augen platzen und Dampf aus den Ohren tritt?Interessant!!! (Da waren wir übrigens schon zehn Minuten hinter dem Zeitplan).

Nachdem Finn dann einen Scherz machen wollte und sich seine Schlafanzughose über den Kopf gezogen hat „ Guuuck mal Mama ich bin ein Schussel“, hat sie uns schlussendlich beim Anziehen geholfen.

Diese Strumpfhosen sind aber auch echt eine kniffelige Geschichte und deshalb geht das mit Mama dann auch schneller.

Dass ich ihr dann beim Anziehen, fast die Zähne ausgeschlagen haben, als ich mit dem Kopf hochgeschnuppt bin, kann man als Betriebsunfall bezeichnen.

Während Mama sich das Blut von der Lippe getupft hat, sollten wir unsere Mützen und Schals holen. Wusstet ihr, dass man sich an die Wohnzimmertürklinke hängen und schaukeln kann? Man kann – aber man darf nicht.

Wusstet ihr auch, dass unsere Mama prima eine Schlange nachmachen kann?

Sie kann zischen…… Wenn sie zischt ist das allerdings ein Alarmsignal und so haben wir uns dann schnell angezogen.

Schneeanzug an (Zeitplan minus 12 Min.)

Schal an (Zeitplan minus 13 Min.)

Schuh an (Zeitplan minus 14 Min. )

zweiten Schuh suchen

Schuh hinter der Couch finden (Zeitplan minus 16 Min.).

So – dann waren wir also angezogen und wollten unsere Taschen holen, da hat Mama festgestellt, dass sie vergessen hat unser Frühstück vorzubereiten.

Wir kriegen ja immer Brote mit und einen Fruchtzwerg und geschnittenes Obst bzw. Gurke und Möhren. Dafür war nun keine Zeit – also musste sie ihr Portemonnaie suchen und wir durften uns überlegen, was wir vom Bäcker wollten.

Gemeinsamer Abgang aus dem Haus (Zeitplan: minus 17 Min.)

Wir also los zur Garage. Die Garage ist ca. 300 m vom Haus entfernt und es gibt viele Schneeberge, die man erklimmen kann. KANN – wenn man darf.

Nach dem dritten Schneeberg hat Mama die Stimme erneut erhoben und uns unter Androhung von Schlägen voran getrieben.                                                               

Als wir dann vor der Garage standen und feststellen mussten, dass das Auto nicht drin war (Papi – eventuell solltest du der Mama heute ein Blümchen mitbringen) haben wir Tränen in Mamas Augen gesehen.

Wir also wieder im Sturmschritt zurück, an den Schneebergen vorbei, am Haus vorbei zum Einstellplatz.

Da stand dann auch das Auto. Bei minus 2 Grad natürlich zugefroren bis oben hin.

Also haben wir uns schon mal reingesetzt und Mama hat angefangen zu kratzen. So und nun kommt die Frechheit: Auch wenn sie vielleicht etwas in Zeitdruck war (minus 20 Min.) muss doch auf alle Fälle Zeit für die Optik sein.

Also für das Schöne.

Für kindgerechte optische Anreize.

Während sie also lieblos die Scheiben freigekratzt hat und es sie und den Finn nicht zu stören scheint, wenn das einfach nur so freigekratzt ist, bestehe ich doch auf ein ansprechendes Ambiente im Auto und musste schließlich bitterlich weinen, weil sie sich geweigert hat mir ein KITTY-Muster in das Eis zu kratzen……

…..und was hat Mama gemacht?

Versteh einer die Mütter: Sie hat mir zwar keine Kitty an die Autoscheibe gekratzt sondern sie hat sich ins Auto gesetzt und gelacht.

Ich meine nicht diese irre Lachen, was sie auch manchmal hat, sondern dieses ganz normale Lachen.

Sonderbar, oder?

Da haben wir uns so gewundert, dass ich aufgehört habe zu heulen und so sind wir dann zum Bäcker und zum Kindergarten gefahren.

Viel zu spät – aber mit guter Laune!

Gute Laune brauchen wir heute auch – heute ist nämlich ein echter Minister zu uns in den Kindergarten gekommen.

Wir haben nämlich einen Umweltpreis gewonnen und den hat er uns überreicht.

Also nicht uns sondern der Edel unserer Kindergartenleiterin und ganz viele wichtige Leute waren da. Wir haben Lieder gesungen und sonst war uns das eigentlich egal wer da so rumgesprungen ist.

Aber Mama sagt, dass das schon eine tolle Sache ist wenn man einen Preis gewinnt. So – das war’s für heute, wir haben nämlich keine Zeit mehr, weil unsere Kumpels (Zoe und Chrissi) heute bei uns gespielt haben und wir noch ein klitzekleines bisschen aufräumen müssen.

Liebe Grüße Eure Amai

Geschützt: Sommerparty

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