Wenn man keine Ahnung hat…

Weisst du„, habe ich noch letzte Woche zum Spillie-Papa gesagt, „dieses ganze Geschreibe in den Blogs über Japan, den Tsunami, das Erdbeben und die Atomkraft und wie schlimm das alles ist, das mach ich nicht mit. Schlimm genug was da passiert – aber von meinem Geschreibsel wird das auch nicht besser für die Menschen dort. „

„RICHTIG, da hast du völlig Recht“ meinte der Spillie-Papa in einem seltenen Moment der Übereinstimmung mit seiner werten Gattin.

So habe ich also weder einen Blog über Japan geschrieben, einen Blog über Erdbeben, noch einen Blog über die Atomkraft – nicht weil mich das alles nicht berührt, sondern weil ich das Elend nicht in Worten fassen kann und einfach zu wenig Ahnung haben um Pro/Contra Atomkraft  zu schreiben. Daher halte ich es wie der berühmte Pinguin:
http://www.myvideo.de/movie/79580
wenn man keine Ahnung hat – MyVideo
Um aber die Kurve zu kriegen: Nun habe ich mich also zurückgelehnt und die ganzen Spendenaufrufe gelesen, die ganzen Contra/Pro Atomkraftblogs verfolgt und mir hier und da meine Gedanken gemacht, ob diese ganzen Spenden auch tatsächlich dort ankommen wo sie sollen.

Und BUMS hat mich doch so eine Aktion erwischt, und zwar von ihr. Nun ist es aber so, das diese Spendenaktion von der überwältigenden Kraft des Internet überrascht wurde und ratzifatzi dieser Aufruf durch die Bloggerwelt geschickt wurde, dass das Kontingent vor der eigentlichen Ablaufzeit schon ausgeschöpft ist und ich zwar keine Schoki mehr verschenken kann, aber dafür Reklame mache für die Firma, die schnell reagiert hat und deren Spende hoffentlich dort ankommt wo es gebraucht wird.

Manchmal ist einfach nur so ein DANKE angebracht, hier und heute an diese Firma und an Doris, die mich beschenken wollte aber nicht nur bei Weltkatastrophen sollte man sich ab und an mal bedanken auch im normalen Leben ist man immer schnell mit Meckern und Motzen, aber ein einfaches DANKE kommt einem viel zu selten über die Lippen. (Spilliefuzius)

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Der Satz der Sätze

Es gibt einige Sätze, die man selber als Kind gehört und sich geschworen hat, diese NIEMALS zu den eigenen Kindern zu sagen.

Ich habe zum Beispiel immer gehört, „Stell dich nicht so mädchenhaft an„, wenn ich mit halbausgerenktem  Knie nach Hause gekommen bin und geheult habe. Oder wenn ich einen hysterischen Anfall bekommen habe, weil ich in ein Spinnennetz gefasst habe. Diesen Satz werde ich wohl weder bei Finn noch bei Amai anbringen können, die sind eine ganze Ecke härter als ich.

Solange du deine Füsse unter meinem Tisch…“ – diesen Satz werde ich hoffentlich niemals sagen – den habe ich auch nie gehört und finde den einfach nur furchtbar und tierisch herablassend der jungen Brut gegenüber, ebenso „Mach mal die Augen zu, dann siehst du was dir gehört„.  Genauso blöde.

Ich weiss aber welchen Satz Finn und Amai hassen und ich weiss genau, dass sie diesen Satz genauso bei ihren Kinder ausspielen werden, wie wir.

„RÄUM DEIN ZIMMER AUF“

Das geht irgendwie immer. So zum Beispiel heute: Das ganze Wochenende ab Kindergartenfeierabend, Freitag 14.00 Uhr stand im Zeichen der Kinderbespassung. Fahrdienst zum Fußballtraining und zugucken, nach Hause kommen und Tuscheflecken (von Amai) aus dem Esszimmer schrubben, Abendessen machen und sich den treuen Kinderaugen hingeben und die Brut“ StarWars “  gucken lassen. Samstag gleich nach dem Aufstehen in den Keller gescheucht werden und Inliner suchen, 30 Minuten Kinder in die Inliner stecken incl. Protectoren anbringen, Helm auf und zujubeln, wie toll sie noch fahren können.  Ohne Pause weiter zum Schwimmtraining´, wieder abholen und wie ein Rottweiler die Pfanne bewachen, damit Finn vor lauter Hunger nicht die fast rohen Minutensteaks aus der Pfanne klaut. Kinder abfüttern. Danach kurz rausjagen in den Wald um dann zu einem sechs Kilometer Fahrradtour über die Harzer Berge jagen. Nach Hause kommen. Abstecher in den Wald um den „Abhang des Todes“ und den Fuchsbau und die geheime Geheimhöhle bewundern. Abendessen.
Heute dann wieder Kinderbespassung incl. Oma zum Mittagessenbesuch. Kurzfristig, die Wohnung unter Qualm setzen, weil zu früh die Pyrolyse angeschaltet. Nach Oma Besuch, draussen in der Kälte versucht eine Leiter in einen Baum zu befestigen, SkipBo spielen…..

Gegen fünf habe ich mich dann klammheimlich in die Badewanne geschlichen. Finn und Amai waren noch draussen und haben alle 2 Minuten geklingelt, bis der Spillie-Papa das Wort zum Sonntag gesprochen hat.

Keine zehn Sekunden hatte ich zwei Kinder an der Badewanne stehen. Während das eine Kind mir die Ohren blutig gelabbert hat, stocherte da andere Kind in meinem muskulösen *räusper* Bauch rum…..

Zwanzig Sekunden später kam die Frage der Fragen: „Was können wir JETZT machen?“ ..und mal ganz ehrlich: „Zimmer aufräumen“ ist nach diesem Programm ja wohl die einzige wahre Antwort.

So hatte ich wenigstens noch Zeit mir die Haare zu waschen…….bevor es weiterging.

Scharfe Sache

In der Spillieschen Küche steht ein Kaffeebaum.

Dieser Kaffeebaum wohnt schon lange mit Mama und Papa Spillie zusammen und dümpelt immer so vor sich hin. Zu schlapp, um zu blühen und uns einen eins A Kaffee zu liefern, aber zu grün um ihn auf den Komposthaufen zu schmeissen. Letztes Jahr plötzlich wuchs aus dem Erdreich ein Ableger (wie wir dachten von der Kaffeepflanze) und der blühte und trug schnell Früchte.

Mittlerweile wächst die dritte Ernte heran:

Die Schoten habe ich getrocknet und in eine Mühle getan.

Die sind so scharf, das Finn und Amai die Mühle nicht nutzen durfen und der Spillie-Papa isst eh nicht gerne scharf. HA – alles für mich!

Meine Güte

Neulich habe ich gelernt, dass wenn man sich ein ABC-Pflaster auf den schmerzenden Rücken geklebt hat NICHT eben jenes nach zwei Stunden wieder abreissen sollte um in die Badewanne zu gehen.

Bis man aufhören kann den Schmerz zu veratmen, ist das Wasser kalt und der Entspannungseffekt irgendwie hinfällig.

Heute dann, habe ich in der einen Hand Bepanthen für den wunden Mund meines Mariechen und in der anderen Erkältungscreme für Finn – verteile auch die entsprechende Cremes auf die richtigen Körperpartien und reibe mir im Rausgehen den ganzen Kram ins Gesicht! Mittlerweile tränen meine Augen nicht mehr und ich erkenne die Umrisse vom Spillie-Papa!!!

Wenn „meeeiiinnn Schaaaatz“ der Laptop wieder da ist und ich endlich wieder Fotos hochladen kann, kann ich auch unsere neue Zucht Krebse vorführen. Gestern angesetzt  und heute kraucht und fleucht es schon in der Vase. Diesmal sind wir aber auch besser vorbereitet mit Heizstab und Vase und Lichtquelle.

Mal gucken ob wir diesmal mehr Glück haben.

Heute hat die Lara bei uns gespielt und die Karatestunden hat beiden auch Spaß gemacht – mal von meiner Fast-Erblindung abgesehen – ein ausgesprochen schöner Tag!!

Hoffentlich ein gutes Omen für das Wochenende!

An diesem Samstag wollen wir uns mal das Schwimmtraining anschauen – Amais Rücken ist ja tatsächlich ein bisschen eingeschränkt und der Orthopäde, wie die Kinderärztin und die Krankengymnastin haben uns schwimmen ans Herz gelegt. So sei es – Amai freut sich und Finn geht auch mit….

Wenn das so weitergeht bin ich so eine Mutter wie ich nie sein wollte, die ihre Kinder von einem Pflichttermin zum anderen gurkt. Aber auch das wird die Zeit bringen…

Euch allen einen tollen Freitag und ein ebenso tolles Wochenende…..

In der ersten Reihe…

….sitzen ist was Besonderes.

Manchmal ist „in der ersten Reihe sitzen“ nicht so schön.

Zum Beispiel gestern bei der Beisetzung vom Uropa – die erste Reihe ist der Familie vorbehalten. Den Blick geradeaus oder auf die Blumengestecke, Blüten zählen, Schleifen lesen…rückwärts, vorwärts …. nur um die Heulerei im Griff zu haben. Dabei wäre es in diesem Fall ein Trost gewesen hinten zu sitzen. Zu sehen, wieviele Menschen unserem Opa das letzte Geleit gegeben haben – da habe ich nicht mit gerechnet, schliesslich hatte er ein stattliches Alter. Vereinsleben hat nicht mehr stattgefunden und viele Freunde von ihm sind vor ihm gegangen. Die Karten und auch die Kommentare hier oder einfach nur ein Tätscheln auf dem Rücken ohne viel Worte, waren tröstend – auch wenn es ja wirklich nur gut war für den Opa.

Nun ist die schlimmste Zeit vorbei – nächste Woche nochmal Urnenbeisetzung und dann schauen wir was uns dieses Jahr noch so bringen mag. Es kann nur besser werden.

Morgen sitzen wir in der ersten Reihe beim Fußballturnier. Das ist nun wieder schön. Was nicht bedeutet, dass ich gerne auf einen Samstag Morgen halb neun in der Sporthalle stehe, wo ich mich doch auch nochmal rumdrehen könnte – aber ich denke dieses „Schicksal“ haben alle Fußballeltern und wir müssen ja nur aufbauen und jubeln, die Planerei ist ja anderen überlassen, und die meckern nicht (oder nur im Stillen).

Finn hat nach wie vor Spass am Training und die Turniere findet er auch klasse – allerdings schlummert das Ehrgeiz-Gen noch irgendwo in ihm drin. „Tore sind nicht wichtig – Hauptsache es macht Spass“ – eventuell hätte ich ihm diesen Spruch am Anfang nicht sagen sollen. Wobei  mein Ehrgeiz-Gen auch nie zum Ausbruch gekommen ist und ich freue mich, das er Spass hat am Sport. Fußball ist einfach prima zum auspowern – und wenn dann irgendwann mal ein Tor abfallen würde – wäre es das Sahnehäubchen.

Nach dem Turnier fahren wir dann zum Ranzen-Day……Schulranzen kaufen für meine Babys. Ich werde berichten.

Das Schöne an Kindern ist – das man tagsüber gar nicht groß trauern kann.

So hat zum Beispiel Amai dafür gesorgt, dass wir etwas zum lachen haben. Sie hing im Kindergarten in einem Korb fest und statt die Erzieherinnen zu rufen, hat die Mädchengang kurzerhand zur Schere gegriffen. Schnipp Schnapp – gute vier Zentimeter Tiefe (Richtung Kopfmitte) in den Scheitel eingeschnitten, ca 2 cm breit und schon zieren 1 cm Stoppeln das Kind. Da gibt es nichts zu beschönigen oder korrigieren – ab ist ab. Weil sie sich gedacht haben, das das irgendwie nicht so ganz richtig ist – haben sie dann die abgeschnittene Strähne mit einer Haarspange drüberdrapiert und kein Mensch hat etwas bemerkt – erst ich, als ich ihr Abends die Haare auskämmen wollte.  Ich dachte das ist ne tote Maus – so eine fette Strähne hatte ich in den Händen.

Bilder würde ich gerne zeigen, aber leider ist unser Laptop im Laptop-Krankenhaus und nicht nur das da die Bilder vom Geburtstag der Kollegin drauf sind – nein da sind alle Daten der letzten Tage drauf. Nun hoffe ich, das es einen Laptop-Gott gibt und tatsächlich nur der Stromstecker defekt ist.

Heute hatte der Finn seinen Brüller, als er mich im Auto fragte ob die 2 heute Abend „Barbie und die drei Muskelkater“ gucken können.

Euch allen ein schönes Wochenende mit oder ohne Muskelkater

Eure Spillie-Mama

Autoritätsperson

Der Herr Finn macht sich im Moment unbeliebt bei mir….

PAPA ist sein Held – das ist ja auch gut so. Aber was PAPA sagt ist Gesetz – was Mama sagt wird ignoriert.

Beispiel?:

14:30 Uhr

Ich:“Finn, pack bitte deine Sachen in den Wäschekorb.“

Ich:“Finn, pack bitte deine Sachen in den Wäschekorb.“

Ich:“Finn, pack bitte deine Sachen in den Wäschekorb.“

Ich:“Finn, pack bitte deine Sachen in den Wäschekorb.“

Ich:“Finn, pack bitte deine Sachen in den Wäschekorb.“

Halbe Stunde rum

Ich:“Finn, pack jetzt deine Sachen in den Wäschekorb.“

Ich:“Finn, pack jetzt deine Sachen in den Wäschekorb.“

Ich:“Finn, pack jetzt deine Sachen in den Wäschekorb.“

Ich:“Finn, pack jetzt deine Sachen in den Wäschekorb.“

Ich:“Finn, pack jetzt deine Sachen in den Wäschekorb.“

Dreiviertelstunde rum

Ich“FINN, wenn du nicht endlich deine Sachen in den Wäschekorb packst, flipp ich aus“

16.00 Uhr – Papa kommt heim.

Papa: „Och, hier liegen ja Sachen im Flur rum, kann die mal einer wegpacken“

WUUUUUUUSSCH Wirbelwind Finn kommt aus dem Zimmer, BOING BOING BOING um Papa rum, „Jahaaa mach ich – ich räum die Schuhe auch gleich noch weg…“

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Ist das zu fassen?!

Schön ist auch diese rein optische männermässige interne Kommunikation

Finn: „Können Amai und ich einen Kinderfilm gucken?!“

Ich: „Nein, das kommt nicht in Frage, ihr habt schon genug Fernsehen geguckt.“

Finn – – – Blick zu Papa        = Meint sie das wirklich so?!

Papa – – – Blick zu Finn        = Tut mir leid – ICH würde euch ja gucken lassen, aber wenn Mama NEIN sagt!!

Finn – – – Blick zu Papa        = Alles klar, lassen wir sie mal in dem Glauben, dass wir kein Fernseh mehr gucken und
                                                    wenn sie in der Badewanne liegt, frage ich nochmal!!“

Papa – – – Blick zu Finn       = OK, so machen wir das, mein Blut, mein Fleisch, mein Sohn.

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Zum Glück hab ich ja meine Tochter – die schmeisst sich allerdings nicht auf meine Seite, so wie es sich eigentlich gehört, sondern hält es wie die Schweizer. Sie bleibt neutral.

Was der Herr Finn allerdings nicht bedenkt: ICH bin diejenige, auf die er morgens als Erstes trifft, ICH bin diejenige, die das OK für Verabredungen im Kindergarten gibt, ICH bin diejenige, die sich um sein leibliches Wohl kümmert UND ich bin diejenige, die die Macht über die Spiderman-Shirts hat!

HA!!

Zum Glück bin ich nicht nachtragend……..nur ein klitzekleines bisschen!!!!

Jahresrückblick 2010

Januar

Einen schönen knackigen Winter hat uns der Januar beschert – wir haben gegraben und gebuddelt und hatten eine Menge Spass im Schnee. Die Kälte und der Schnee haben sich aber auch prima ertragen lassen, weil wir schliesslich den Ausblick auf

Februar

hatten. Während hier alle geschnattert und gebibbert haben, konnten wir es uns auf der „Mein Schiff“ gut gehen lassen und sind in der Karibik rumgeschippert und konnten uns wunderschöne Strände, blaue Meere und bunte Karnevalsumzüge anschauen, an denen man sich nicht sattsehen konnte. Gut erholt sind wir dann im

März

wieder im kalten Deutschland gelandet und wurden davon umgehauen, das Daniel sich einfach aus dem Staub gemacht hat.

Manchmal ist das Leben bitter und der ganze März scheint in Watte gepackt. Finn und Amai gehen mit diesem Thema gelassen um, wissen sie doch, das der Daniel oder die Oma Lotti  vom Himmel aus auf uns aufpassen und manchmal zu uns runterwinken. Bei aller Traurigkeit geht das Leben aber immer weiter, der Frühling löst den Winter ab, und schon im

April

konnten wir die Fahrräder rausholen und durch Pfützen brausen.

Das letzte Mal sind Finn und Amai Walpurgis so

losgezogen und Ostern wurde auch richtig gefeiert, mit Osterfeuer und allem pipapo.

Eine richtige Beule hat sich der Finn dann noch eingefangen, blöde Bäume die einem einfach in den Weg springen…die Narbe wird er wohl ein Lebenlang haben.

Mai

Der Mai hat uns ein Fußballturnier gebracht und eine „Gardening Gouarilla“ -Aktion, die außer viel Spass bei der Manscherei aber nicht viel gebracht hat. Dort, wo ich einige

Test-Bömbchen hab fallen lassen, ist nichts gewachsen….vielleicht hätte ich doch welche auf den Fußballplatz schmeissen sollen. Ich stelle mir das sehr hübsch vor,  an den Linien div. Mohnblüten oder so.

Den Burgberg haben wir in Bad Harzburg erklommen und dabei eine Menge neuen Löwenzahnblüten gepflanzt.

Juni

Der Juni hat uns einen Zoobesuch, nicht den ersten und auch nicht den letzten, beschert. Diesmal mit Zoe und Co.  Das war im Juni soweit das einzige Highlight und deswegen gibt es im Jahresrückblick auch nur ein kleines Bildchen:

Juli

Der Juni stand unter dem Motto BOING BOING BOING, schliesslich ist das Trampolin bei uns eingezogen:

Sogar die Omas sind gehüpft, allerdings haben sie nicht halb soviel Ehrgeiz an den Tag gelegt wie Finn und Amai und so wurden hier nach kurzer Zeit schon A..bomben gemacht und Saltos geschlagen.

August

Partymonat August – alle haben Geburtstag. Die kleinen Spillies und der Blog werden sechs Jahre alt und der Spillie-Papa im gleiche Monat 40. Die kleinen Spillies verreisen das erste Mal mit Oma und Opa und Mama und Papa sind für wenige Tage mal wieder Melanie und Andreas.

September

Im September sind wir dann nochmal in Urlaub gefahren – diesmal nach Dänemark mit ganz vielen Leuten, Frei nach dem Motto, alle guten Urlaubsreisen sind DREI.

Oktober/November und Dezember standen für uns unter keinem guten Stern. Manchmal wünschte ich mir nochmal Kind zu sein. Finn und Amai haben von diversen Schicksalsschlägen nicht viel mitbekommen und konnten so weiter machen wie immer. Im letzten Vierteljahr habe ich nicht viele Fotos gemacht und eine kleine Auswahl füge ich einfach mal an.

Mein ganz persönliches Fazit für 2010 fällt eher bescheiden aus. Natürlich waren die Reisen unsere größten Highlights und haben uns viele Sonnenstunde beschert – trotzdem habe ich in dem Jahr 2010 soviel geheult wie noch nie und es zeichnet sich ab, das es 2011 nicht besser weiter geht.

Wobei, es gerade mit Kindern immer weiter geht…..so freuen wir uns einfach mal auf die Einschulung und auf den Frühling und auf alles Gute was uns dieses Jahr noch bringen wird. Vorsätze habe ich viele – einige Vorsätze von 2009 habe ich geschafft und andere schon im Janaur ad acta gelegt.

Wir wünschen allen Lesern,ein schönes, gutes, gesundes, sonnenreiches

Jahr 2011!!

Unser Weihnachten in Bildern

 

Klick macht groß…

.Das letzte Bild ist ganz speziell für den Finn, der gerade mit Amai bei Oma Karin und Opa Herbert weilt.

*seufz*

Vor zwei Wochen hatte jedes meiner Kinder noch 4 Mützen!

Je eine selbstgestrickte  Wollmütze , zwei teue Markenmützen und eine  „normale“ Mütze.

Nun schneit es hier ohne Unterlass und natürlich gehen die zwei nicht ohne Mütze aus dem Haus – aber sie kommen ständig OHNE wieder.

Nun sind wir auf der Suche nach dreimal Markenmützen (is klar), eine selbstgestrickte und eine normale Mütze………zum Glück haben die Schneeanzüge prima Kapuzen, aber trotzdem könnte ich schreien.

Schreien hätte ich auch am Donnerstag können. Karate war vorbei! Ich drücke dem Finn seine kurze Hose in die Hand und schicke ihn zum Auto! Höchstens 10 m…und?! Hose weg!!!!! Sie war einfach weg – das gibt es doch nicht. Wahrscheinlich hockt sie mit dem blöden Mützen zusammen und wartet auf das Frühjahr. GRRRRRRR

13.30 Uhr Meeting auf der Couch oder Tralalala lalalalalaaa

Heute hatten wir einen wichtigen vorweihnachtlichen Termin!

Ein Chrismas-Meeting sozusagen mit der Couch und der ARD – dort lief „Drei Haselnüsse (sagt ihr auch immer „nüssel„?) für Aschenbrödel.

Auch wenn  man es bei uns nicht vermuten möchte, so können wir tatsächlich nur im Wohnzimmer Fernseh gucken, dass bedeutet für mich, den Spillie-Papa behutsam und vorsichtig darauf vorbereiten, dass heute 13.30 Uhr Märchenzeit ist und „SkisportFußballSnookerSkispringenBobfahrenRadfahrenJodelnNasebohrenHandball“-was auch immer für ein  Sportprogramm für 1 1/2 Stunden von Rosalie der Eule und „dem süssen Prinz“ (O-Ton Amai) und dem Aschenbrödel nebst Zaubernüssen abgelöst wird.

Zum Finish haben nur noch Kakao und Stippbrötchen gefehlt, aber wir hatten ja gerade Mittag gegessen und so haben wir mit satten Bäuchen im Schlafanzug (die Kinder) und Decken (die Großen) auf der Couch gelümmelt und den Film geguckt.

Wie man sieht – konnte der Spillie-Papa sich vor Aufregung und Glück kaum halten. (hihi)

 

Mittag gegessen haben übrigens nur drei von uns – dem Finn hats irgendwie den Magen verdorben und der hat sich gestern schon den ganzen Tag mit Übelkeit und Fieber rumgeplagt. Fies war der Samstag  – heute  ging es ihm schon langsam wieder besser. Nichts desto Trotz – was lob ich mir die Kinder, die alt genug sind und selber zum Klo wetzen können oder wenigstens den Eimer treffen….es gab mal Zeiten hier…….aber das passt nicht zum Geist der Weihnacht, der uns heute beseelte. 

Draussen waren wir auch noch ein Stündchen und haben uns den Eisschnee ins Gesicht peitschen lassen. Komisch, wenn ICH sage wir wollen raus gehen wird genölt – wenn Uta anruft und fragt ob wir mir AJ rauswollen….sind sie nicht zu halten.

Vielleicht sollte ich mir auch mal ein braunes Cape mit Hörner umwerfen…

Euch allen ein schönen Wochenanfang….