Der Vorteil am renovieren…

…ist der, dass ich mich in keine melancholische herzzerfetzende  Blogs ereifern  kann, in denen ich mich über das ganze Drama des letzten Kindergartentages auslassen kann. Drama für mich wohlgemerkt! Genauso wenig über meine tiiiiefen Seufzer, als ich die ersten Schulbücher von Finn und Amai in den Händen gehalten und durchgeblättert habe. Auch Finn und Amai lernen mit FARA und FU lesen – ganz wie ihre Mama – ich hoffe, dass das die einzige Gemeinsamkeit ist, so in schulischer Hinsicht.

Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so werde ich noch einen ganz genauen Bericht über den letzten Kindergartentag und die Abschlussfeier schreiben und dann steht ja auch noch der Bericht über das Schiffsleben aus. Aber ich bin abends immer so platt, dass ich nur noch ins Bett falle und nichts mehr am Laptop mache.

Aber ein Ende ist in Sicht, sprich: das Wohnzimmer ist nun unsere Lounge und Amais zukünftiges Zimmer ist schon im Aufbau…irgendwann ist es hier auch nicht mehr chaotisch.

Ganz besondere Ereignisse schaffen aber Platz für Ausnahmen und heute war so ein Tag (vom letzten Kindergartentag mal abgesehen): Amai hatte einen Uta-Spezial-Tag. Nur Amai und Uta, was ja schon das Highlight ist wurde dann auch noch von der Überraschung getoppt, dass sie mit Amai beim Reiten war.

Amai ist ein Mädchen – also liebt sie Pferde. Ich war mal ein Mädchen und weiss wie es ist – allerdings weiss ich auch, dass man herunterfallen kann und das so ein Tritt ziemlich wehtut und außerdem kann ich diesem Stall au d’oeuvre so ganz und gar nichts abgewinnen. Da ka….. ein Pferd einen riiiiiesen Haufen und jeder will mir sagen, das soll gut riechen?! Also neeeee!!!!

Nun ja – gegen sieben habe ich also ein strahlendes glückseliges kleines Mädchen wieder in meine Arme geschlossen. Ich lass einfach mal die Bilder sprechen:

Ich kann nur sagen,vielen Dank an Uta und an Marina – so gestrahlt hat Amai schon lange nicht mehr – und ich bin dann mal wieder der Buhmann, der ihr verbietet ein Pferd zu haben. Danke schön auch dafür!!!

Er hier ist ja eher so meine Kampfklasse:

Weil Amai so einen tollen Tag hatte, machen wir doch glatt gleich mal Werbung – außerdem finde ich das Schild cool:

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Zukunftsprognosen

Heute Abend im Bad.
Amai berichtet mir, dass sie ein selbstgemachtes  Namensschild auf meinen Nachtschrank gelegt hat, damit „wenn sie mal auszieht“ ich ihren Namen nicht vergesse.

Ich hab nicht geschaltet und gefragt WARUM sie ausziehen will, darauf der Finn:

Ja Mama, weisst du, wenn wir mal groß sind, dann ziehe ich in so ein Frauenhaus!“

Ich: „?“

Finn: „Na, dann muss ich ja die Giuli heiraten und dann ziehe ich zu ihr und das ist dann ja ein Frauenhaus“

Na sooo ein Frauenhaus mit einer netten Frau und vielen kleinen Töchtern wünsche ich ihm auch..später dann mal.

 

Amai hat mir dann noch erzählt, dass sie wenn sie mal in Rente ist, ganz viel Reisen will und mit ihrem Mann Abenteuer erleben will und ganz ferne Länder bereisen möchte: Spanien, Österreich, Hamburg und Hannover! Auch das gönne ich ihr von Herzen…aber auch ganz später mal!

Ich habe heute (mal wieder) gerückt und geräumt und dabei ist mir das Fotoalbum für jedes Kind in die Finger gefallen….das ist nicht gut, schon gar nicht drei Wochen vor der Einschulung und deshalb wünsche ich mir, dass die zwei noch ganz viele Jahre bei uns bleiben…..

(Lieber Spillie-Papa – ich freue mich über deine Kommentare, aber zu dem letzten Satz bitte nicht!!)

 

Korsika

Es kann ja nicht nur Tapete abreissen, ankleben und wieder abreissen und wieder ankleben geben – draussen tobt ein Herbststurm? ums Haus und wir haben gestern endlich unser Esszimmer ins Wohnzimmer gequetscht und somit eine Lounge erhalten. Man muss es sich ja nur schönreden….und somit lass ich heute mal wieder die Sonne aufleben und berichte von unserem letzten Landtag unseres Urlaubs:

Korsika

Wobei wir von Korsika nicht viel gesehen haben – nach dem ganzen Sightseeing der letzten Tage haben wir diesmal einen Strandtag eingelegt und haben uns den Wind um und die Sonne auf die Nase scheinen lassen:

Für Finn ging es hoch hinaus:

Während Amai ihrem Ruf als Wassernixe alle Ehre gemacht hat:

Ein schönes Fleckchen Erde – hier kann man bestimmt auch eine schöne Urlaubszeit erleben. Die Stunden die wir auf der Insel verbracht haben, haben uns gut gefallen, aber leider war damit unser Urlaub so gut wie vorbei und wir sind in den letzten Seetag gestartet und mussten Koffer packen und einen kleinen Hurricane überleben, aber davon berichte ich dann vom Schiffsbericht. Neben den schönen Destinationen die wir besuchen durften gab es natürlich auch Leben an Bord – und das ist ein ausgesprochen schönes Leben, in dem man eigentlich nichts tun muss und schlemmen und schwelgen kann…..

Dieser Bericht kommt dann in den nächsten Tagen, dafür muss ich aber erst meine Festplatte mit den Fotos finden…die ist hier noch irgendwo untergebuddelt.

Ein „Kultur“-Foto hab ich auch anzubieten:

Der Hafen in Korsika ist auch klein und fein:

Neben dem Renovieren…

gilt es ja dann auch noch einen Geburtstag zu planen……

Geburtstagseinladungen!!

und einen Kindergartenabschluss…..und eine Einschulung….und der Spillie-Papa hat auch noch Geburtstag und schwuppdiwupp steht Weihnachten vor der Tür…

Renovierungsstand

Der Freitag beginnt schon gut wenn man seinen quasi einzigen teuren Markenpulli im Büro am Schreibtisch zerreisst  – natürlich mittendrin und nicht an der Naht oder so. Das wiederum bedeutete, dass ich an diesem Wochenende die wahrscheinlich bestangezogene „Handwerkerin“ in town war.

Was haben wir gemacht?

Die Decke mussten wir zweimal streichen und lernen, dass Putz nicht gleich Putz ist. Putz heisst das wahrscheinlich, weil man die Tropfen und Kleckse sehr schlecht wegPUTZEN kann und es hat getropft und gekleckst! Einen Teil der Wände haben wir mit Steinen dekoriert. Der Spillie-Papa die Fernseherwand und ich den Schornstein. Ich weiss nicht wieso und warum auf alle Fälle haben wir uns mengenmäßig vertan und so bin ich am Freitag nochmal schnell nach Goslar zu Toom gedüst und hab nochmal Steine geholt. Der Spillie-Papa hat die Wand dann noch fertigmachen können und weil mir das gut gefallen hat, bin ich dann Samstag morgen nochmal nach Goslar gedüst und hab mir auch Steine geholt und den Schornstein hübsch gemacht.

Weil ich es besser wusste (natürlich) und schliesslich DIE Handwerkerin schlechthin bin, durfte ich dann gegen Mittag los und nochmal Kleber kaufen. Zum Geburtstag habe ich von Magnus und Co ein neues Hörbuch bekommen – das hat mir gute Dienste geleistet bei der Fahrerei.

Spillie-Papas Laune war auf dem Tiefpunkt, weil die Steine an die Wand bringen Spass macht (mir auch), aber die Fugenmasse zwischen die Steine zu kriegen ist weniger toll. Das werde ich dann nach dem Blog merken – dann kann ich meine Wand nämlich verfugen und muss aufpassen, weil wir gestern dann auch noch den alten Boden raus geschmissen und den neuen Boden reingelegt haben.

Bis dahin hatten wir quasi kinderfrei. Beide haben bei Oma und Opa geschlafen* und sind fast den ganzen Nachmittag gedatet gewesen. Amai mit Busenfreundin Zoe und Finn hat seine erste Ferienpassaktion mit David und Silvia bei der Feuerwehr verbracht.

Oma Brigitte hat Amai dann bei Zoe abgeholt und uns eine riesen Schüssel Nudeln mit Sauce runtergebracht – ich hätte heulen können! Schliesslich haben wir seit morgens neun Uhr gewerkelt. Der Cateringservice klappt aber – wir standen nämlich morgens in unserem dreckigen Wohnzimmer rum und  haben überlegt wie wir was jetzt machen, da schlich sich die Uta auf dem Balkon mit zwei Bechern Kaffee und Brötchen. Morgens Brötchen und abends Nudeln: Aber noch stand der Boden an:

Wie gesagt, ab da standen dann erst Finn als Hilfe und später dann Amai zur Verfügung.

Finn hat schon wieder mein Mutterherz überquellen lassen – er war so stolz mit seinem Papa zu arbeiten und hat sich auch wirklich nicht ungeschickt angestellt. Zum Schluss haben die Kinder die Laminatböden selber angeklickt und wenn sie an die Säge gedurft hätten, hätten sie auch die Zuschnittbretter selber gemacht. Beide haben richtig Spass zu helfen – zu zweit artet das bei den 2en dann teilweise zum Kleinkrieg aus, wer jetzt was machen darf – und so musste der Spillie-Papa nur ansagen was er brauchte, einer ist immer losgewetzt. Sogar neue Pakete Laminat haben sie angeschleppt.

Also die Kurzfassung:

–  Decke FERTIG

–  Wände fast FERTIG

–  Boden FERTIG

Was steht noch an:

– Schornstein verfugen – mach ich im Anschluss an den Blog

– Wände tapezieren – soll heute noch passieren

– Heizungskörper evtl. streichen – mal gucken

– Möbel umräumen und ausräumen und entsorgen

….und dann?! Dann renovieren wir das derzeitige Kinderzimmer und machen daraus ein schönes  Mädchenzimmer. Unser Motto ist derzeit: Nach dem renovieren ist vor dem renovieren.

So und nun will ich mal meine Steine verputzen!

*Amai hat der Oma morgens im Bett eine Geschichte erzählt:

Wir waren wieder auf dem Schiff. Dann kam ein Sturm und wir sind alle über Bord gespült worden. Amai ist von einem Delfin gerettet worden und der Papa ist von einem Rochen aufgefangen worden und die Mama von ein WAL!! ….

Die Geschichte ging dann noch weiter – wir sind dann gerettet worden und alles war gut…aber musste es unbedingt ein Wal sein?! Ich möchte auch von einem Delfin gerettet werden…oder von einem Seepferdchen….WAL..pöööhhhh

Für meine nichtbloggende Kollegin…

…und sie weiss schon warum :

Das links und rechts sind übrigens die Kinderbetten und unter dem Fenster stand das Bett!!!

Monaco II

Monaco bietet tatsächlich für jeden etwas und so war Amai hin und weg, das in unmittelbarer Nähe von unserer Mein Schiff ein Internationales Pferdespringen stattgefunden hat. Da wir uns ja im Hafengelände ohne Probleme bewegen konnten, konnten wir auch morgens das Training und am Abend dann den tatsächlichen Wettkampf anschauen.

Ich habs ja nicht so mit den Viechern – aber Amai war hin und weg.

Aber um zurück auf die Führung zu kommen: Zuerst sind wir mit dem Bus Richtung Schloss gefahren – wobei man das auch zu Fuß geschafft hätte. Ich glaube wir haben keine zwei Minuten im Bus gesessen, dann sind wir auch schon wieder ein einem topmodernen Parkhaus ausgesteigen und mit Fahrstuhl!! einem Berg hochgefahren. Dann standen wir am berühmten Aquarium von Monaco, das ich aus mir unverständlichen Gründen nicht geknipst habe. Dabei war das ein wunderschönes Sandsteingebäude und hätte es länger aufgehabt, hätten wir es sicherlich besucht. An diesem Tag hatten wir nämlich bis 22.30 Uhr die Möglichkeit an Land zu bleiben. Durch einen wunderschönen Garten mit einer fantastischen Aussicht sind wir dann Richung Katedrale gegangen …

In unmittelbarer Nähe vom Park ist die Katedrale von Monaco, in der alle Fürsten und Fürstinnen begraben sind. Ein nicht wirklich friedlicher Ort für die letzte Ruhestätte:

Besucht haben wir dann das Schloss des Fürsten – dort war schon der eigentlich Schlosshof für die Feierlichkeiten abgesperrt und trotzdem tummelten sich rund um die Absperrung 100te von Menschen:

Wir hatten dann eine Stunde Zeit und konnten so die Gassen entlangbummeln. Schade, dass Charlene wahrscheinlich niemals so in aller Ruhe die kleinen Lädchen ganz in der Nähe des Schlosses besuchen kann ohne einen Menschenauflauf hervorzurufen – da verpasst sie echt was.

Das ist der erste Grimaldi – der ist nämlich damals als Mönch verkleidet auf die Insel gekommen und hat den damaligen Fürsten überwältigt.

Nachdem wir uns das Schloss und die Gässchen angeschaut haben und Finn und Amai zwei typische Monaco Shirts abgestaubt haben, sind wir dann 3 Minuten mit dem Bus Richtung Monte Carlo gefahren. In Monte Carlo ist das Casino…dort durften wir mit Kindern nicht rein – also haben Oma/Opa mit Finn und Amai ein Eis schnabuliert und der Spillie-Papa und ich sind losgezogen um Millionen zu machen. In das richtige Casino sind wir gar nicht reingekommen – aber da gibt es ein riesiges Automaten-Casino für Touris.

Wir also rein und fünf Euro in einen Automaten investiert und überhaupt nicht gewusst was wir da machen. Also haben wir mal ganz fachmänisch den Arm vom Gerät runtergedrückt und….einen Euro verloren. Bei dem Versuch den Automaten nochmal in Gang zu kriegen, sind wir dann auf die Geldrückgabe gekommen und haben einen Voucher über vier Euro erhalten. Den haben wir dann eingelöst und etwas verwirrt die heiligen Hallen dort verlassen. Wenigstens haben wir eine Menge Geld gespart……

Monte CArlo hat auch einen wunderschönen Park mit einem echten Blätterdrachen…:-)

Das hier ist noch so ein Formel Eins Streckenabschnitt in Monte Carlo gewesen: die „keineAhnungwiesiegeschriebenwirdabersoähnlichwiederBundestrainer“-Kurve!

Abends, als wir dann nochmal eine kleine Runde gedreht haben, haben wir dann tatsächlich noch einen Promi getroffen: Basketballspieler Shaquille O´Neill, der auch artig gewunken hat. Zwar nicht uns, sondern den netten Angestellten von unserem Schiff, die ihn -bewaffnet mit allen möglichen Kameras – gehuldigt haben.

Wie es sich für die Insel der Schönen und Reichen gehört, durften wir auch über einen roten Teppich gehen. Ich finde wir machen uns ganz gut auf dem Teppich:

Es war ja schonmal ganz witzig so Promimässig über den Teppich zu schreiten und zu posen….

Zum Auslaufen der mein Schiff gab es dann noch ein leckeres Schokofrüchtebüffet mit wunderschönen Dekorationen!

Das war wirklich ein würdiger Abschluss für Monaco….Au revoir, vielleicht sehen wir uns bald wieder!!

Monaco I

Ohne besonders angeben zu wollen: WER hatte das größte „Boot“ im Hafen von Monaco?!

WIR, naja und ca. 2600 Mitreisende – aber immerhin! Wir waren also in Monaco – eine Woche vor der der großen Hochzeit und überall wurde schon vorbereitet und geschmückt. Der Hafen an sich war schon eine riesen Prachtparade, da gab es zum Beispiel ein Schiff mit einem eigenen Hubschrauberlandeplatz:

Riesige Yachten, die auch tatsächlich bewohnt waren:

Flache schwarze Boote gab es auch:

Es gab Boote mit Whirlpool und eigenen Parkplatz für das Beiboot oder sogar mit zwei Jet-Ski´s dran,

Ich persönlich mag ja diese Art von Booten sehr gerne:

4

Wir durften auch eine exclusive Verkaufsshow am Abend noch bewundern – natürlich nur als Zaungäste – wo man diese Yachten besichtigen und auch kaufen konnte. Ich weiss nicht woran es gelegen hat, dass wir nicht angesprochen wurden, um so eine Yacht mal zu besichtigen, aber wir haben auch so genug gesehen. Besonders der Spillie-Papa als  die – eigens für diesen Abend arrangierte Modeschau – notdürftigen Umkleidekabinen umgekippt sind und da so halb nackte Hungerhaken Models standen.  Er hat aber nur kurz mal geguckt…hat er schliesslich jeden Abend zu Hause *hüstel*…….

Die Gäste dieser Show sind übrigens alle mit einem Maybach vorgefahren worden – wahrscheinlich haben sie daran erkannt, dass wir nicht das nötige Milliönchen auf der hohen Kante haben – DAS wird es gewesen sein! Maybach ist ein gutes Stichwort oder besser gesagt Auto. Spillie-Papa nebst Spillie-Sohn waren in ihrem Element und wenn es nach Finn gegangen wäre, hätte die Kamera mein Auge nie verlassen. Er hat da schon ein gutes Gehör welches Auto ein Foto wert gewesen ist, und so habe ich jetzt auf den speziellen Wunsch eines einzelnen kleinen Mannes eine Auswahl, der Autos die da so rumgurken:

Ob wir die typischen Angeber Touristenfoto´s gemacht haben?!

NATÜRLICH:

Der Spillie-Papa, wäre nicht der Spillie-Papa wenn wir nicht auch die Formel Eins entsprechend gewürdigt hätten:

Und so sind wir dann auch eine ganze Ecke an der Rennstrecke langspaziert:

Jeder der Motoren jeglicher Art liebt ist in Monaco gut aufgehoben und dazu kommt noch dieser ganze Luxus und Dekadenz, wirklich, was bei uns der Golf ist – ist in Monaco der Porsche und grundsätzlich, (dass durfte ich beobachten, als wir im Cafe de Paris ganz klassisch einen Kaffee, ein Bier und ein Wasser für geschmeidige 21 € zu uns genommen haben) das klassische Pärchen was aus diesen Luxuskarren ausgestiegen ist: Schönheits-OP erfahrene, gertenschlanke, top gestylte Blondine in Kleidergröße XXXXXXS neben einem älteren Herren – auch top gestylt, aber sonst nicht weiter erwähnenswert. Ausnahmen bestätigen die Regel natürlich! 

Vormittags sind wir noch zu sechst durch die Stadt geschlendert und ab Mittag hatten wir eine Führung. So ging es dann im Gänsemarsch:

…und nun mache ich es wie Harry Potter und teile Monaco in zwei Teile, sonst wird der Blog einfach zu massig und von der kulturellen Seite Monacos erzähle ich dann im nächsten Blog! Zum Abschluss aber noch ein Bild von einem ausgesprochen glückseligen FINN; der wohl diese Automacke Begeisterung für Autos mit seinem Vater teilt:

Livorno

Eine Menge alte Gemäuer und einen ganzen Schwung Heiliger haben wir am Tag nach Rom in Florence anschauen dürfen – einer der gebuchten Ausflüge vom Schiff.

Zehn Stunden Kultur –

600 Minuten spazieren durch ein brodelndes (so wärmetechnisch) Florence

– 36.000 Sekunden lang auf viele Menschen treffen, die genau an dem gleichen Ort sind wie man selber!

Florence ist toll. Kurz und knapp – wunderschöne alte Gemäuer aus sämtlichen Epochen unserer Zeit. Ganz klassisch mit Kopfhörern im Ohr, einem Empfänger am Bauch und einer Fremdenführerin im Auge sind wir durch die Gassen von Florence gebummelt.

Irre oder? Diese Kirche steht mitten in der Stadt

Gab es da nicht mal so einen gruseligen Film mit solchen Masken und in Florence?

Für die Romantiker unter uns: Verliebte Paare schliessen so ein Schloss an die Ketten der Altstadt und schmeissen den Schlüssel in den Arno damit die Liebe ewig hält. Und nun alle zusammen: HAAAACH…
Falls das Glück im wahrsten Sinne des Wortes „den Bach runtergeht“ – können sie übrigens einmal im Jahr nach dem Schlüssel tauchen und dann sind sie wieder reingewaschen!

In Florenz habe ich die beste Pizza meines Lebens gegessen – leider werde ich wohl nie wieder dahin kommen, aber zukünftig gibt es im Hause Spillie auch nur noch solche Pizza! Spillie-Papa – wenn wir mit dem Wohnzimmer fertig sind…bitte einen echten Steinofen in den Garten bauen. hihi

Ein ziemlich genervter Spillie-Papa: Alte Gemäuer sind einfach nichts für ihn….aber am nächsten Tag hatte er seine große Stunde..

Einer muss ja den Plan haben….:-)

Typisch Italien,oder?

Mit diesem Turm war irgendwas Tolles – die Fremdenführerin hat´s gesagt. Ich hab s leider vergessen – wisst ihr es noch, Oma/OPA/Spillie-Papa??

Nachdem wir also Florence besucht haben – sind wir noch auf einen schnell Rutsch nach Pisa gefahren. Das war dort nämlich ganz in der Nähe und haben den Placa de Miraculi (Platz der Wunder) besucht. Nur so neben bei gab es heute bei uns Nudeln der Wunder (Miraculi hihi) zu essen.

Kein Besuch des schiefen Turms ohne die typischen Touribilder gemacht zu haben:

Ich hätte nicht gedacht, das er sooo schief ist der Turm. Mittlerweile darf er auch alle 45 min von 15 ? Menschen für knapp 40 € bestiegen werden. Das haben wir dann nicht gemacht….

Florence…ist immer mal eine Reise wert!

Ungefähr solche Szenen…

hätten sich die Woche fast in Spillie-Hausen abgespielt….

Manchmal kann der Herr des Hauses auch ein wenig empfindlich sein…