Jahresrückblick 2010

Januar

Einen schönen knackigen Winter hat uns der Januar beschert – wir haben gegraben und gebuddelt und hatten eine Menge Spass im Schnee. Die Kälte und der Schnee haben sich aber auch prima ertragen lassen, weil wir schliesslich den Ausblick auf

Februar

hatten. Während hier alle geschnattert und gebibbert haben, konnten wir es uns auf der „Mein Schiff“ gut gehen lassen und sind in der Karibik rumgeschippert und konnten uns wunderschöne Strände, blaue Meere und bunte Karnevalsumzüge anschauen, an denen man sich nicht sattsehen konnte. Gut erholt sind wir dann im

März

wieder im kalten Deutschland gelandet und wurden davon umgehauen, das Daniel sich einfach aus dem Staub gemacht hat.

Manchmal ist das Leben bitter und der ganze März scheint in Watte gepackt. Finn und Amai gehen mit diesem Thema gelassen um, wissen sie doch, das der Daniel oder die Oma Lotti  vom Himmel aus auf uns aufpassen und manchmal zu uns runterwinken. Bei aller Traurigkeit geht das Leben aber immer weiter, der Frühling löst den Winter ab, und schon im

April

konnten wir die Fahrräder rausholen und durch Pfützen brausen.

Das letzte Mal sind Finn und Amai Walpurgis so

losgezogen und Ostern wurde auch richtig gefeiert, mit Osterfeuer und allem pipapo.

Eine richtige Beule hat sich der Finn dann noch eingefangen, blöde Bäume die einem einfach in den Weg springen…die Narbe wird er wohl ein Lebenlang haben.

Mai

Der Mai hat uns ein Fußballturnier gebracht und eine „Gardening Gouarilla“ -Aktion, die außer viel Spass bei der Manscherei aber nicht viel gebracht hat. Dort, wo ich einige

Test-Bömbchen hab fallen lassen, ist nichts gewachsen….vielleicht hätte ich doch welche auf den Fußballplatz schmeissen sollen. Ich stelle mir das sehr hübsch vor,  an den Linien div. Mohnblüten oder so.

Den Burgberg haben wir in Bad Harzburg erklommen und dabei eine Menge neuen Löwenzahnblüten gepflanzt.

Juni

Der Juni hat uns einen Zoobesuch, nicht den ersten und auch nicht den letzten, beschert. Diesmal mit Zoe und Co.  Das war im Juni soweit das einzige Highlight und deswegen gibt es im Jahresrückblick auch nur ein kleines Bildchen:

Juli

Der Juni stand unter dem Motto BOING BOING BOING, schliesslich ist das Trampolin bei uns eingezogen:

Sogar die Omas sind gehüpft, allerdings haben sie nicht halb soviel Ehrgeiz an den Tag gelegt wie Finn und Amai und so wurden hier nach kurzer Zeit schon A..bomben gemacht und Saltos geschlagen.

August

Partymonat August – alle haben Geburtstag. Die kleinen Spillies und der Blog werden sechs Jahre alt und der Spillie-Papa im gleiche Monat 40. Die kleinen Spillies verreisen das erste Mal mit Oma und Opa und Mama und Papa sind für wenige Tage mal wieder Melanie und Andreas.

September

Im September sind wir dann nochmal in Urlaub gefahren – diesmal nach Dänemark mit ganz vielen Leuten, Frei nach dem Motto, alle guten Urlaubsreisen sind DREI.

Oktober/November und Dezember standen für uns unter keinem guten Stern. Manchmal wünschte ich mir nochmal Kind zu sein. Finn und Amai haben von diversen Schicksalsschlägen nicht viel mitbekommen und konnten so weiter machen wie immer. Im letzten Vierteljahr habe ich nicht viele Fotos gemacht und eine kleine Auswahl füge ich einfach mal an.

Mein ganz persönliches Fazit für 2010 fällt eher bescheiden aus. Natürlich waren die Reisen unsere größten Highlights und haben uns viele Sonnenstunde beschert – trotzdem habe ich in dem Jahr 2010 soviel geheult wie noch nie und es zeichnet sich ab, das es 2011 nicht besser weiter geht.

Wobei, es gerade mit Kindern immer weiter geht…..so freuen wir uns einfach mal auf die Einschulung und auf den Frühling und auf alles Gute was uns dieses Jahr noch bringen wird. Vorsätze habe ich viele – einige Vorsätze von 2009 habe ich geschafft und andere schon im Janaur ad acta gelegt.

Wir wünschen allen Lesern,ein schönes, gutes, gesundes, sonnenreiches

Jahr 2011!!

Aus den Augen fast aus dem Sinn…

Wegen schlechtem Urlaubstiming müssen beide „alten“ Spillies zwischen den Feiertagen arbeiten, und so müssen die jungen Spillies unter die Leute gebracht werden.

Den ersten Tag haben OOC übernommen und gleich mal eine kleine Wohnraumerweiterung nebst Drive INN vorgenommen:

Tag zwei und drei hat Uta übernommen und während sich mein einsames Mutterherz bereits grämt (außer morgens – es ist soooo stressfrei einfach nur aufstehen zu können, sich fertig zumachen UND einen Tee zu trinken) hat die Brut keine Sehnsucht. Wie auch?! Heute waren sie im Kino – „Die Legende von Narnia III“ und außerdem ist der AJ ja bei Uta und eine Spongebob DVD….wie kann die alte Mutter da mithalten?!

Übrigens wenn ich von Tagen rede – dann rede ich von Tagen und Nächten….das bedeutet für den Spillie-Papa: Er kommt halb vier heim, wetzt seine Kilometer auf dem Laufband (alter Streber) und sitzt dann vor dem Fernseher und kämpft sich durch sein „Gran Tourismo“. Für mich bedeutet es, das ich ab 18 Uhr einsam durch die aufgeräumte Wohnung stromere und dann aus purer Verzweiflung doofe Computerspiele spiele….

So war es also damals….vor sechs Jahren.

Nicht schlecht…aber doch sehr……RUHIG
und aufgeräumtimmer volle Kühlschrankekeine Krümel auf dem Bodenweniger Wäschemehr Geldsauberes AutoPlatz ohne Endeman konnte einen Satz zu Ende bringenman konnte einen Gedanken zu Ende bringen man hatte Platz im Bettman konnte ganz alleine etwas essenFeierabend bedeutete: FEIERABEND

aber wie gesagt: sehr RUHIG

Unser Weihnachten in Bildern

 

Klick macht groß…

.Das letzte Bild ist ganz speziell für den Finn, der gerade mit Amai bei Oma Karin und Opa Herbert weilt.

Schutzengel

Erkenntnis des Tages:

Amai kann nicht fliegen – unser Schutzengel aber schon!!

Gestern waren wir nochmal eben schnell in unserer Stadt. Hier mal gucken, da mal gucken, Kaffee trinken… Oma Brigitte musste eben noch zum Schlachter, Meine Wenigkeit stöberte im Bastelladen und mittig ist ein Platz auf dem ein riesen Schneeberg zum Klettern einlädt.

Klar das Finn und Amai sich dort aufgehalten haben – in den Geschäften ist ja quasi der Notstand ausgebrochen (Nachmittag 15:30 Uhr – und das Brot ist alle?!) und nicht unbedingt spassig für Kinder.

Während ich also vor der schwierigen Frage stehe: „Nehme ich rotes Band oder Güldenes“ steht der Finn vor der Tür und sagt „Amai ist gefallen, du musst ihr mal aufhelfen“….

Da ich meine Tochter kenne und sie sehr gerne auch mal auf Show macht – habe ich gesagt, „Sag ihr, sie soll aufstehen“ und weiter ging es mit meiner schwierigen Entscheidung “ Rot oder Gold“

Plötzlich steht die Oma in der Tür “ Du musst sofort kommen, Amai ist wirklich schwer gestürzt, die kann nicht mehr aufstehen“

Und ZACK schaltet das Hirn auf Notfall um: Von Null auf 200 die Straße rauf, um die Ecke rum…kein Kind! Weiter um die nächste Ecke….kein Geheule….Herzrasen…absolute Stille…..weiter um den Berg rum , zwischendurch noch dreimal ausrutschen wegen Glatteis und dann liegt sie da: Schneeweiss, platt auf dem Rücken und versucht vergeblich aufzustehen, alle Viere von sich gestreckt und sagt kein Wort.

Welche Gedanken mir da im Kopf rumgegeistert sind kann ich gar nicht wiedergeben. Ich also hin und mit ihr gesprochen…kurzer Check: Arme, Beine, Kopf.

Indem biegt die Oma Brigitte um die Ecke, ebenfalls Schneeweiss und dem Herzinfarkt nahe.

Langsam beruhigt sich mein Herzschlag, ich versuche vorsichtig, das Amai sich aufsetzen kann – KLAPPT – und hinstellen geht dann auch.

Nun steht der kleine rosa Bomber vor mir – langsam kommt wieder Farbe ins Gesicht und endlich kann sie auch ein wenig weinen. Da hatte sie wohl einen gehörigen Schock – aber zum Glück ist nichts weiter passiert.

Aber was ist eigentlich passiert?! Der tolle Schneeberg ist von vorne ein wahrer Kindertraum gute drei Meter hoch und ein Mordsdurchmesser, doof nur, das hinter dem Schneeberg noch ein Geschäft liegt und dort der Berg quasi wie ein Mauer abgefräst ist  – also drei Meter freier Fall. Die beiden haben Wettschubsen gespielt und Amai stand quasi auf der falschen Seite des Berges und Finn hat einfach losgeschubst.

Sein Wort zu Sonntag hat er bekommen, erst ziemlich laut und dann nochmal eindringlich und dann nochmal unter vier Augen mit seinem Vater.

Die letzte WettenDas Sendung hat uns gezeigt, wie schnell etwas wirklich schlimmes passieren kann mit weniger Höhe und einer Menge Pech und deshalb sag ich hier nochmal:

Danke lieber Schutzengel!!!!!!

 

Weihnachten 2010

Kurz vor der Weihnachtszeit sollte einem eigentlich besinnlich werden.

Leider wird es schwer besinnlich, wenn die kleinen Spillies, sich schon morgens IM BETT um Kleinigkeiten streiten, keine Lust auf Kindergarten haben und es einfach ätzend finden, sich tatsächlich jeden Morgen die Zähne putzen zu müssen UND auch noch Wasser ans Gesicht zu lassen. Nach diesen Diskussionen ist es noch nicht einmal sieben Uhr und sie sind nicht angezogen, geschweige denn die Haare sind gekämmt…und ich könnte schon den ersten Schnaps gebrauchen.

Dann folgt ein Wettrennen zum Auto einschliesslich Schubserei, wer als 1. am Garagentor ist nebst kleiner Rangelei WER das Tor öffnen darf. Auf die zweistimmige Frage „Darf ich hinter dir sitzen“ kann ich nur  bei der Antwort verlieren und so komme ich meistens mit einem freudestrahlenden Kind und einem grummeligen Kind im Kindergarten an. Hier wäre Schnaps 2 angesagt.

Mittlerweile müsste ich schon am Schreibtisch sitzen – stattdessen lamentiere ich rum und treibe an. Schnaps 3

Über die Zeit im Büro schreibe ich natürlich nichts……außer:

„Die Schneepflugfahrer schieben NICHT absichtlich den ganzen Schnee NUR in Eure Einfahrt. Sie machen einfach nur Ihre Arbeit und das ziemlich gut – es ist nun mal Winter“

Daheim geht´s dann weiter mit dem Gezanke und während ich am liebsten die Schnapsflasche ansetzen würde, kommen ständig neue Hiobsbotschaften von der Spillieseite mütterlichseits, die das Gezanke und Gemecker so nebensächlich machen wie nichts anderes. Es sind Kinder – und auch die sind urlaubsreif und wahrscheinlich müssen sie sich die Köppe einschlagen, um zu wissen was sie aneinander haben.

Manchmal könnte man sich in die Ecke setzen und einfach heulen…….aber wenn man Kinder hat, hat man irgendwie keine Zeit sich in trübe Gedanken zu vertiefen:

Wir feiern Weihnachtsfeier „en masse“:

Freitag hat uns das Winterwetter einen Strich durch die Fußballweihnachtsfeierrechnung gemacht. Eigentlich hatten sich die lebensmüden Trainer nebst Frauen überlegt sich mit den ganzen Kindern!!! ohne Eltern!!!! den ganzen Nachmittag!!! in einer Indoorhalle zu vernügen – aber wegen der Wetterlage wurde die Feier dann doch im Ort gefeiert und es kam sogar der Weihnachtsmann, der jedem Kind ein Päckchen überreicht hat!

Ich war nicht dabei – habe ich doch mit Amai die „Little Star“ Weihnachtsfeier einschl. Rodeln feiern dürfen. Dort hatte der Weihnachtsmann etwas abgegeben und zwar für jedes Kind ein passendes T-Shirt die wurden dann gleich mit einer Tanzeinlage eingeweiht.

 VIDEO FOLGT

Beide Kinder waren hin und weg von den neuen Outfits. Finn konnte seins, gleich am Sonntag Nachmittag zu einem Freundschaftsspiel ausführen. Glück gebracht hat es nicht  – aber dafür hatten alle Kinder ihren Spass. Während Finn sich bei Fußball vergnügt hat ( er weiss irgendwie immer noch nicht so richtig was er da machen soll, aber er hatte Spass und Bewegung) hat Amai sich mit AJ und Uta vergnügt.

 

Gestern war dann die Weihnachtsfeier im Kindergarten. Diesmal ganz anders als in den Vorjahren, ohne Puppenspiel, aber dafür mit einer Vorführung der großen Kinder. Die haben uns eine Weihnachtsgeschichte von Berti Bär?! (muss nochmal nachfragen) erzählt und jedes Kind hatte seinen Part, den es alleine erzählen musste und zu dem Teil der Geschichte ein Bild gemalt hat.

Schön war´s – Mama Anke und ich haben um Fassung gerungen, schliesslich war es die letzte Weihnachtsfeier im Kindergarten für uns.

Gesungen haben wir, Kekse haben wir gegessen und Kaffee und Kakao getrunken. Schön wars!!!

Morgen dann feiern die Kinder nochmal intern und morgen Nachmittag fahre ich mit der Bande ins Kino „Rapunzel“ schauen – putzen und aufräumen kann ich ja auch noch später.

Liebe Grüße

Eure Spillie-Mama

Glaubensfrage oder Evolution rasant

Heute Mittag im Auto:
Amai: Wem gehört unsere Stadt?
Mama: Gar keinem.
Amai: Ich meine, wer hat die Stadt gebaut?
Mama: Och, die ist so Stück für Stück entstanden.

Finn: Jahaaa, da war nämlich so ein Wirbel im Weltraum und dann gabs den Urknall und dann ist die Stadt entstanden.
Mama: Naja, ganz so war es ja nun auch nicht *schon leicht schwitzend, weil wissend was nun kommt*
Finn: Dohoooch, das war der Urknall und daraus ist die Welt enstanden, also auch unsere Stadt
Mama: Naja, da stimmt schon, aber nach dem Urknall war  erstmal lange Zeit gar nichts auf der Erde und dann haben sich ganz langsam erstmal die Meere gebildet und die Kontinente (ja sie wissen schon was Kontinente sind) und dann viel später die  Pflanzen und Tiere  und blablablabla

Finn: Na also – und dann entstand unsere Stadt.

Mama: „Das ist so einfach nicht richtig. Da ist eine Menge Zeit vergangen und erstmal mussten die Menschen entstehen und die mussten sich auch erstmal weiter entwickeln und irgendwann ganz ganz viele Jahre später haben sie den Bergbau entdeckt und dann haben sie gemerkt das man hier tolle Sachen abbauen kann …blablabla

Finn: Das war dann zu der Zeit vom Ritter Ramm – aber vorher war der Urknall.

Mama: Mmmmmmh, ich zeig dir das mal in einem Buch.

Amai: Das stimmt ja überhaupt gar nicht was ihr da sagt!
Finn und Mama: ????????

Amai: Die Welt hat nämlich der liebe Gott geschaffen! Erst das Licht und dann die Tiere und dann die Fische!! Der liebe Gott hat auch die Städte gebaut und die Straßen und dann auch unsere Stadt! Das hast du uns erzählt……*

……..      ……..     ……..     ……..     ……..     ……..     ……..     ……..     ……..     ……..     

Das kommt davon wenn Mama und Papa nicht ganz einig in der Glaubenserziehung sind….

Wie ich aus der Nummer rausgekommen bin?

Das war ganz einfach: Wir waren am Ziel und ich konnte die Kinder aus dem Auto schmeissen und die Schneeberge waren dann einfach wichtiger. Das war aber Haarscharf!!

Liebe Grüße
Eure Spillie-Mama

*Ich habs in der richtigen Reihenfolge erzählt!

*seufz*

Vor zwei Wochen hatte jedes meiner Kinder noch 4 Mützen!

Je eine selbstgestrickte  Wollmütze , zwei teue Markenmützen und eine  „normale“ Mütze.

Nun schneit es hier ohne Unterlass und natürlich gehen die zwei nicht ohne Mütze aus dem Haus – aber sie kommen ständig OHNE wieder.

Nun sind wir auf der Suche nach dreimal Markenmützen (is klar), eine selbstgestrickte und eine normale Mütze………zum Glück haben die Schneeanzüge prima Kapuzen, aber trotzdem könnte ich schreien.

Schreien hätte ich auch am Donnerstag können. Karate war vorbei! Ich drücke dem Finn seine kurze Hose in die Hand und schicke ihn zum Auto! Höchstens 10 m…und?! Hose weg!!!!! Sie war einfach weg – das gibt es doch nicht. Wahrscheinlich hockt sie mit dem blöden Mützen zusammen und wartet auf das Frühjahr. GRRRRRRR

13.30 Uhr Meeting auf der Couch oder Tralalala lalalalalaaa

Heute hatten wir einen wichtigen vorweihnachtlichen Termin!

Ein Chrismas-Meeting sozusagen mit der Couch und der ARD – dort lief „Drei Haselnüsse (sagt ihr auch immer „nüssel„?) für Aschenbrödel.

Auch wenn  man es bei uns nicht vermuten möchte, so können wir tatsächlich nur im Wohnzimmer Fernseh gucken, dass bedeutet für mich, den Spillie-Papa behutsam und vorsichtig darauf vorbereiten, dass heute 13.30 Uhr Märchenzeit ist und „SkisportFußballSnookerSkispringenBobfahrenRadfahrenJodelnNasebohrenHandball“-was auch immer für ein  Sportprogramm für 1 1/2 Stunden von Rosalie der Eule und „dem süssen Prinz“ (O-Ton Amai) und dem Aschenbrödel nebst Zaubernüssen abgelöst wird.

Zum Finish haben nur noch Kakao und Stippbrötchen gefehlt, aber wir hatten ja gerade Mittag gegessen und so haben wir mit satten Bäuchen im Schlafanzug (die Kinder) und Decken (die Großen) auf der Couch gelümmelt und den Film geguckt.

Wie man sieht – konnte der Spillie-Papa sich vor Aufregung und Glück kaum halten. (hihi)

 

Mittag gegessen haben übrigens nur drei von uns – dem Finn hats irgendwie den Magen verdorben und der hat sich gestern schon den ganzen Tag mit Übelkeit und Fieber rumgeplagt. Fies war der Samstag  – heute  ging es ihm schon langsam wieder besser. Nichts desto Trotz – was lob ich mir die Kinder, die alt genug sind und selber zum Klo wetzen können oder wenigstens den Eimer treffen….es gab mal Zeiten hier…….aber das passt nicht zum Geist der Weihnacht, der uns heute beseelte. 

Draussen waren wir auch noch ein Stündchen und haben uns den Eisschnee ins Gesicht peitschen lassen. Komisch, wenn ICH sage wir wollen raus gehen wird genölt – wenn Uta anruft und fragt ob wir mir AJ rauswollen….sind sie nicht zu halten.

Vielleicht sollte ich mir auch mal ein braunes Cape mit Hörner umwerfen…

Euch allen ein schönen Wochenanfang….

Pädagogisches Ziel = Fehlgeschlagen

Im vermutlich letzten Jahr, in dem die kleinen Spillies an die Herren in Rot/Weiss  glauben, dachte ich, kann ich ja einmal den pädagogisch lehrhaften Hintergrund nutzen und den Erstgeborenen dezent in die richtige Richtung im Rahmen des Zähneputzens hinrücken.

So habe ich also eine Zahnbürste eingepackt – keine besonders hübsche Bürste und auch keine mit Eisbär/Sharky/Was auch immer-Bildchen, eine stinknormale Bürste.

Wie er also die Zahnbürste auspackt, stehe ich so im Hintergrund rum, mit einem ernsten Gesicht und noch ernsteren Kommentaren: “ Oh, Oh , Ohhhhhhh – da hat der Nikolaus wohl gesehen, dass du immer so huschhusch die Zähne putzt.“ oder „Vielleicht hat er auch gehört, als du gesagt hast du hast geputzt, und hast gar nicht geputzt!“ um dann den alles entscheidenden  Spruch loszulassen :“ UUUUUhhhhhhhh, wenn der Nikolaus das mal nicht dem Weihnachtsmann erzählt.“

ICH hätte gebibbert als Kind und täglich min 20 min Zähne geputzt, außerdem wäre ich echt angefressen, „nur“ so eine blöde Zahnbürste bekommen zu haben.

Was macht mein Erstgeborener?

Freut sich ein zweites Loch in den Bauch!! Ist das zu fassen?! Um das noch zu toppen, hat er trotzdem wieder gepfuscht beim putzen, ergo:

Mission fehlgeschlagen

Kamikaze Amai

Heute hatten wir einen Termin mit Amai beim Orthopäden – gibt es etwas Schöneres als an einem Samstag im warmen Wartezimmer zu sitzen und zu warten?! Mal abgesehen davon, dass ich der Sprechstundenhilfe auch einen freien Samstag gegönnt hätte.

Entschädigt dafür hat allerdings die Diagnose (keine Skoliose – sondern einfach nur Haltungsschwäche; Krankengymnastik und auf die Körperhaltung achten) sowie folgende Szene:

Arzt tippt wichtig in seinen Rechner….“Soooo, du bist also Maria Amai Sp…!“

Ich: „Genau, aber Rufname ist AMAI

Arzt:“Oh ja – dann weiß ich Bescheid

Amai steht vom Stuhl auf, stützt sich mit dem Ellenbogen lässig auf den Schreibtisch und sagt: „Sie dürfen aber ruhig Maria zu mir sagen!“

Mal abgesehen davon, dass ich die Situation süß fand, war ich auch ausgesprochen stolz, dass Amai den Unterschied zwischen SIE und DU beherrscht. Hab ich neulich gerade irgendwo in einem Blog drüber gelesen….

Dabei fällt mir ein gestern haben wir einen Wellnessabend gemacht. Jedes Kind in die Badewanne und dann mit Mikrokissen auf die Couch und eine Mama- Ölmassage nebst Kinderfilm (Shrek III). Wie sie da so auf der Couch lag, eingemuckelt, rote Wange, Möhre in der Hand haucht sie mir plötzlich ins Ohr „Ich glaube, ich bin im Parsadis….“

Heute Nachmittag haben wir dann einen zweiten Skiversuch gestartet. Finn hatte seinen Spaß mit dem Schlitten und Amai und ich haben die ersten Übungen gemacht. Aber dieses Kind ist unglaublich. ZACK rein in die Ski und am liebsten Schuss den Berg runter. Da meine Skifahrkünste eher überschaulich sind, sprich ich hab auf Skiern mit mir genug zu tun, bin ich also immer durch den Schnee vorgewetzt und wollte Amai auffangen.  Kaum drehe ich diesem Kind den Rücken zu – saust plötzlich ein pinker Blitzer an mir vorbei!

WUUUUUUSCH

Das Problem ist, dass sie weder Schneepflug noch anderweitige Bremsarten kennt…ich also mit wehendem Schal hinter ihr her. Parallel und immer in meine Richtung zuckend der Finn auf seinem Schlitten und es kam wie es kommen musste: Wir endeten als Knäuel auf der Piste…..und ich hatte das Vergnügen den rosa Blitz an den Stöcken wieder den Berg hochzuziehen…..

Etwas über eine Stunde waren wir zu Gange und waren dann auch entsprechend durchgefroren und können nun in einen gemütlichen Abend starten!

Euch allen einen schönen zweiten Advent!