Wenn am Samstag …

…das SAMS kam;
dann schaute bei uns am Dienstag die DINA rein….

Anders als beim SAMS verschwinden aber die Wunschpunkte nicht, sondern haben sich erstmal vermehrt. Unschön vermehrt und da DINA zum Abend immer platter wurde und die Punkte nun auch noch juckten, haben wir unseren Ruf als Stammgäste auch bei der neuen Kinderärztin gefestigt.

Wir haben in unserer schönen Stadt nämlich endlich wieder eine feste Kinderärztin, die auch noch super nett ist. Unsere alte Kinderärztin unterstützt sie noch an zwei Nachmittagen und so können alle Mütter und Kinder hier im Ort wieder aufatmen, die kein Auto haben oder einfach, wie wir Patienten, bei unserer alten Kinderärztin waren.

Das Ergebnis ist wie so oft bei Hautkrankheiten, alles und nichts!

Kinderkrankheiten (Windpocken, Röteln (geringelt oder nicht) u.s.w.) können definitiv ausgeschlossen werden.

Flöhe* , wurden kurz angedacht…..die Wunschpunkte wurden, von Mutterns Stoßgebeten begleitet , nochmal genau unter der Lupe genommen ….und auch definitiv ausgeschlossen.

Allergien, aufgrund der Anordung der Wunschpunkte, ebenfalls ausgeschlossen.

Wir wissen also definitiv was es NICHT ist, dass ist ja schonmal ein Anfang.

Der Verdacht liegt nah, dass sie ein ein schlappes Imunsystem hat und sich in diesem Fall  nicht durch einen Infekt äußert ( der noch kommen kann) sondern eben durch die Wunschpunkte. Nun machen wir das Beste draus und wünschen und wünschen und wünschen, macht doch mit… (vielleicht bringt es was):

Ich wünsche mir das SAMS-Buch für Amai, die kennt das nämlich nicht, ich wünsche mir supertolle Laufschuhe für den Spillie-Papa, der sich einen Halbmarathon vorgenommen hat und in dem Zuge wünsche ich mir auch welche für den Kai, der immer tapfer mitläuft, ich wünsche mir passende Fußballschuhe für den Finn, ich wünsche mir neue Hausschuhe und ganz viel Luft für die Oma Brigitte, ich wünsche mir ein gesundes Herz für den Opa Alfred, ich wünsche mir ein paar Kilo´s mehr für Oma Stups, ich wünsche mir heile Knochen für den Opa Ale, dem Opa Herbert wünsche ich täglich zwei Stunden ungestörten Mittagsschlaf und der Oma Karin wünsche ich eine Fensterputzfee, ich wünsche mir Weltfrieden und eine heile Umwelt, ich wünsche mir gute Nerven für die Uta und gute Noten für den Mario, für den Maik wünsche ich mir einen festen Arbeitsplatz und für die Anna auch, für den Heiko wünsche ich mir Ruhe und für Timo ganz viel Müll (ich hoffe, das ist ein guter Wunsch, Timo) , ich wünsche mir……………

 

*Amai ist ein Wald-und Wiesenkind und kraucht überall rum, da wäre das nicht so abwegig. Aber trotzdem möchte ich sie nicht im Haus haben, hier sind schliesslich ZWEI langhaarige Bewohnerinnen.

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Fragen des Lebens…

Da werden ganze Körperteile verpflanzt und Organe gezüchtet, da muss ich mich doch fragen,  
warum man bei einer Mandelentzündung kindskopfgroße Pillen runterwürgen muss?!

 

(The same procedure as every year?“  – einer ist immer krank zu Ostern)

Ausnahmezustand Teil III

Am Montag hat Mama mich ganz früh geweckt, wir mussten nämlich um sieben Uhr schon im Krankenhaus in Goslar sein.

Ich wusste ja, dass ich operiert werde und das ich ein Zauberpflaster bekomme und so sind wir beide ganz entspannt nach Goslar gefahren und haben sogar noch Lieder gesungen im Auto. Auf dem Krankenhausparkplatz angekommen, wurde mir dann doch ein wenig komisch, aber Mama hat gesagt, dass sie die ganze Zeit bei mir ist und das ich keine Angst haben muss.

So wurden wir dann auf unser Zimmer gebracht und ich habs mir erstmal im Bett gemütlich gemacht. Bald kam noch ein anderer Junge dem auch die Polypen rausgenommen wurden – aber der hatte neben seiner Mama auch noch den Papa  und die Oma im Schlepptau. Den Opa und zwei Freundinnen nebst Kinder von der Mama haben wir noch kennengelernt – meine Mama war begeistert.

Wir haben also gewartet, dass irgendwas passiert.

Als erstes habe ich die Zauberpflaster auf die Hand und auf den Arm geklebt bekommen – damit merkt man die Pikse nicht und mitten in der Geschichte von Peterchens Mondfahrt habe ich so einen hellen Schnaps bekommen. Kinderschnaps!

Tja und dann wurde es irgendwie zappenduster….ich weiss nur noch das Mama die Geschichte weitergelesen hat und dann bin ich auch schon aufgewacht und alles war vorbei!

Zustand vor Schnaps....

Zustand vor Schnaps....

Mama hat dann erzählt, dass dieser Schnaps mich ganz duselig gemacht hat und das wir dann gemeinsam in den OP gefahren sind. Mama musste einen Kittel anziehen und eine grüne Haube und darüber hab ich mich wohl schlappgelacht….Gelacht hab ich auch als mir die Ärzte die Pflaster für den Überwachungsmonitor aufgeklebt haben und die Ärzte haben gelacht als ich gesagt habe: „Weeeeiiissst du waaaaass??“ Ich hab schonmal gesehen wie Ärzte Menschen repariert haben.“

 

Ja und dann hat der Arzt mir eine Maske aufgesetzt und zu einer langen Erkärung angesetzt, dass ich gleich unruhig werde und eventuell auch um mich schlage und das das ganz normal ist und ich da nichts mehr von weiss wenn ich aufwache und bla blabla …naja und dann hat er mich wieder angeguckt (der Arzt) und gesagt: „OK – das haben wir dann auch übersprungen – er schläft“ Da musste nun wieder die Mama lachen.

Eine halbe Stunde später hatten wir uns dann wieder. Mama durfte sich zu mir ins Bett legen und irgendwie bin ich gar nicht richtig klar geworden – das war auch echt gemütlich, wenn einem stundenlang einer den Rücken grabbelt.

Später im Zimmer dann bin ich dann wach geworden und habe gleich ein Schmerzmittel bekommen und bin prompt wieder eingepennt.

Das habe ich dann bis zur Entlassung gemacht und nach einem kurzen Check in der Praxis von dem Hals-Nasen-Ohren-Arzt durften wir dann endlich Heim.

Alles in allem eine lockere Sache obwohl ich (O-Ton): „Froh bin das die Operierung vorbei ist.“

Die letzten Tage haben mir dann die Ohren wehgetan, aber zum Glück habe ich noch ein Schmerzmittel bekommen, weil der Arzt damit gerechnet hat.

Heute waren wir dann ausser der Reihe bei unserer liebsten Kinderärztin, weil (wie sollte es anders sein) bei mir Komplikationen aufgetreten sind. Meine Polypen waren nämlich so groß, dass diese auf die Halswirbelsäule gedrückt haben und ich deshalb meinen Kopf nicht mehr richtig bewegen kann. So hat es uns die Kinderärztin erklärt..

Das ist zwar unangenehm und tut fies weh – aber nicht weiter tragisch und hoffentlich bald vorbei!

SO!!!

Nun seid ihr aber wieder auf dem Laufenenden…

Liebe Grüße

Eure Spillie-Zwillies

 

Echt eklig

Anschlagsopfer

„Mama,
darf ich mir noch ein Spiel aussuchen –
schliesslich habe ich schlimmen Anschlag“

Der schlimme Anschlag fieser Scharlachviren – auch AUSSCHLAG genannt – sind tatsächlich die einzigen Merkmale das Amai erkrankt ist. Dank Medizin gehts ihr wie immer und so haben wir diesen Regensonntag mit spielen verbracht.

Spillie-Papa und Finn habe alle ferngesteuerten Schätzchen aus dem Keller geholt und unser helles Laminat mit schwarzen Gummischlieren verschönt und Amai und die Spillie-Mama haben sich durch Memory und „Kuh und Co“ gespielt bis hin zu „Drachenstark“.

Von Morgen bis Mittwoch verbringt der Spillie-Papa die Vormittage mit den Beiden, weil Amai bis Dienstag noch unter Quarantäne steht und ich nach meinen Überraschungsfrei wegen kaputter Heizung ja auch mal wieder im Büro blicken lassen müsste…

…das wars auch schon für heute:

Euch allen einen schönen Wochenanfang

Eure Spillie-Mama

Zappenduster

Also unsere Mutter ist echt unglaublich….da haben wir heute einen echt krassen Tag hinter uns gebracht,  mit ausserplanmässigen Arztbesuchen, schweren Verletzungen und dem Wochenendeinkauf und wollten mal wieder ausgiebig mit ihr kuscheln (wir alle drei bei Finn im Bett) und was macht Mama? Wird immer wortkarger und pennt schliesslich ein! Zum Glück hat der Papa irgendwann bemerkt, dass Mama auf der Couch fehlt und so ist sie dann wieder wach geworden.

Dann wollen wir heute mal erzählen was so los war.

Amai war ja heute wieder das erste Mal im Kindergarten. Leider lief es nicht so gut wie geplant und zwischendrin musste sie sich mal in die Kuschelecke legen und ausruhen. Als Mama uns abgeholt hat, war die Amai ganz käsig im Gesicht- aber sonst ganz gut drauf. Wir haben dann die Oma Brigitte abgeholt und sind erstmal Kaffee trinken gegangen. Amai hat ein trockenes Brötchen geknabbert und hat sich wacker geschlagen.

Mama hat aber die blasse Nase nicht gefallen und weil das Wochenende vor der Tür steht, hat sie bei unserer Dr. Möller angerufen und gefragt, ob sie nicht nochmal gucken kann.  Wir konnten gleich kommen und nach einigem Hin und Her (klappts mit der Pipiprobe oder nicht)  hatten wir keine guten Nachrichten und nun muss die Amai Antibiotika nehmen und ein anderes Medikament und noch ein Medikament.  Aber nun ist hoffentlich bald ein Ende in Sicht (mit dem Duchfall) und Amai ist bald wieder fit.

Zum Abend hin hat die Mama dann das Pflaster von Finn´s Gesicht gelöst und nun wissen wir, dass er auf Pflaster allergisch reagiert. Wie ein Preisboxer sieht er aus und jucken tut das wohl auch noch.

Also, was meint ihr, wir sind echt gebeutelt, oder? Da ist es doch unser gutes Recht, das Mama ausgiebig mit uns kuschelt. OK, sie hat uns zwei lange Geschichten vorgelesen und sich dann schön mit uns hingegekuschelt, aber sobald das Licht aus war – war es sozusagen auch bei Mama zappenduster.

Wir wünschen euch ein schönes Wochenende, bleibt gesund und geniesst die Sonne…

Eure Spillie-Zwillies

Geschützt: Karius und Baktus auf die Pelle gerückt

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Ihr glaubt es nicht

Da sind wir nun schon eine Woche aus dem Urlaub zurück und was passiert?

Amai ist krank!

Das ganze Wochenende hat sie sich mit schlimmen Bauchweh und Durchfall rumgeärgert und konnte nichts essen. Nicht weil sie keinen Hunger hatte – sondern einfach weil alles postwendend mit fiesen Bauchweh rausgekommen ist.

Weil es trotz aller Hausmittelchen und wundgestreicheltem Bauch (und Händen) nicht besser geworden ist, sind wir heute dann zu unserer Dr. Möller.

Das heisst nicht wir, sondern Mama und Amai. Ich bin alleine in den Kindergarten gegangen. Das durfte ich mir sogar selber aussuchen und so konnte ich  ohne unter Amais Fuchtel zu stehen mit meinen Kumpels spielen.

Leider durfte ich keinen Freund mit nach Hause nehmen – das hätte ich gerne gemacht, aber ich habe ja auch eine Verantwortung. Schliesslich bin ich großer Bruder und muss mich um meine kleine kranke Schwester kümmern. Mama hat sich gefreut, als ich ihr das gesagt habe, und meinte das wir schön RUHIG zusammen spielen. Ich weiss aber was viel besser ist und so bringe ich Amais Kreislauf mal in Schwung und jage sie durch die Wohnung. Soll ich euch was verraten? „Kackliese“ treibt sie auf die Palme Mama allerdings auch, deshalb muss ich das immer ganz leise sagen.

Amai hat mir erzählt, dass sie sogar Blut abgegeben musste und nicht geweint hat. Das ist echt toll – schliesslich sind wir sonst Helden -aber wehe eine Nadel kommt uns zu Nahe.

Amai muss morgen noch zu Hause bleiben und Schonkost essen, aber zum Glück hat sie nichts Schlimmeres und ist bald wieder auf den Beinen.

Mama hatte wohl eine andere Vorstellung davon, ihre letzten beiden Urlaustage damit zu verbringen, Mikrowellenkissen warm zu machen, Brühe und Tee zu kochen und Salzstangen anzureichen – aber sie macht das ja gerne. (Quetscht sie zwischen zusammengepressten Lippen raus)

So, das war es für heute von mir und Amai!

Euch allen einen schönen Wochenstart!!

Euer Finn

Geschützt: Wundersame Heilung

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